W20 nutzte die internationale Bühne während der 61. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission in New York (CSW61), um sich vorzustellen. Auf einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Bundesfrauenministerium (BMFSFJ) warb gestern das deutsche W20-Team vor über 120 Vertreterinnen von Regierungen und Nichtregierungsorganisationen dafür, die W20 innerhalb der G20 als starke und dauerhafte Dialoggruppe zu verankern.

Women20 goes UN Auftritt im Rahmen der 61. Sitzung der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen

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W20 nutzte die internationale Bühne während der 61. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission in New York (CSW61), um sich vorzustellen. Auf einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Bundesfrauenministerium (BMFSFJ) warb gestern das deutsche W20-Team vor über 120 Vertreterinnen von Regierungen und Nichtregierungsorganisationen dafür, die W20 innerhalb der G20 als starke und dauerhafte Dialoggruppe zu verankern.

Die Parlamentarische Staatssekretärin des BMFSFJ, Elke Ferner, die die deutsche Regierungsdelegation bei der CSW61 leitet, sagte: „Überall auf der Welt müssen Frauen und Mädchen derzeit feststellen, dass ihre grundlegenden Rechte gefährdet sind. Ohne Geschlechtergerechtigkeit aber sind Wohlstand und nachhaltige Entwicklung nicht möglich.“ Ferner betonte, dass Geschlechtergerechtigkeit der G20 unter deutschem Vorsitz ein wichtiges Thema sei.

Mona Küppers, Vorsitzende des Deutschen Frauenrats, appellierte an das internationale Publikum: „Wir brauchen Sie als Expertinnen, um die W20 an den G20-Verhandlungstisch zu bringen. Gehen Sie nach Hause und sprechen Sie mit Ihren G20-Sherpas.“

Claudia Große-Leege, Geschäftsführerin des Verbands der deutschen Unternehmerinnen betonte, dass die G20-Sherpa-Stäbe nicht die einzigen Verhandlungspartner der W20 seien, vielmehr müsse es gelingen, „die ökonomische Gleichberechtigung zu einem Querschnittsthema aller anderen Dialogprozesse zu machen.“

Die gesamte W20-Veranstaltung ist als Webcast auf UN Web TV abrufbar. Die diesjährige Sitzung der UN-Frauenrechtskommission steht unter dem Hauptthema „Women’s economic empowerment in the changing world of work“. Sie bietet damit den passenden Rahmen, um W20 als ein weiteres internationales Projekt zur Förderung der ökonomischen Gleichberechtigung von Frauen voranzutreiben.

Mit dem Beginn der deutschen G20-Präsidentschaft am 1. Dezember 2016 startete auch der zivilgesellschaftliche frauenpolitische Dialog der Women20 (W20). Der Deutsche Frauenrat und der Verband deutscher Unternehmerinnen wurden von der Bundesregierung beauftragt, diesen Prozess als offizielle Engagement Group im Rahmen der deutschen Präsidentschaft zu leiten. Women20 Germany ist online unter www.W20-Germany.org erreichbar.

Der Deutsche Frauenrat (DF) ist als Dachverband von über fünfzig bundesweit aktiven Frauenorganisationen die größte frauenpolitische Interessenvertretung in Deutschland.

Der Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) ist ein branchenübergreifender und international vernetzter Wirtschaftsverband, der seit über sechzig Jahren die Interessen unternehmerisch tätiger Frauen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik vertritt.

Quelle: erlin(ots)+ Foto: : „obs/Deutscher Frauenrat/©Leah van Houten“