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E-Post an Kunden:

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Jeder dritten Firma sind E-Mail-Newsletter total egal

Auch unsichere Formulare oder Versand über gefälschte Adressen Alltag

Waghäusel- Viele deutsche Firmen lassen E-Mails als Marketing-Instrument links liegen. 27 Prozent der Unternehmen verzichten sogar gänzlich auf E-Mail-Newsletter. Jedes zweite Unternehmen nutzt unsichere Formulare oder erlaubt den Versand über gefälschte Adressen. Zu diesem Fazit kommt die Agentur Absolit Consulting http://absolit.de in ihrer Studie „E-Mail-Marketing Benchmarks“. Für die Studie wurden 3.056 Firmen aus 67 Branchen nach 66 Kriterien analysiert. Die Berater konstatieren erheblichen Mangel an Innovation und Kreativität in punkto E-Mail-Marketing.

Automatisierung im Fokus

Zentrale Herausforderung des E-Mail-Marketings ist der Untersuchung zufolge über alle Branchen hinweg die Einführung automatisierter Prozesse. Dabei gibt es in zahlreichen Firmen viel Luft nach oben. So werden zwei Drittel der neuen E-Mail-Newsletter-Leser nicht begrüßt, obwohl Willkommens-Mails laut Absolit mitunter die höchsten Öffnungsraten zur Folge haben.

Die Consultants stellten allerdings auch branchenspezifische Unterschiede fest. Am besten wissen Händler für Kosmetik und Kinderbedarf das E-Mail-Marketing als Instrument für sich zu nutzen. Sie erhielten Bestnoten in allen untersuchten Kategorien. Schlusslichter sind Energieversorger und Finanzdienstleister. B2B-Konzerne scheinen sich des ungenutzten Potenzials ebenfalls wenig bewusst zu sein.

Positives bei Mobilgeräten

Die Studie förderte aber auch Erfreuliches zutage. So konnten viele Firmen die Mobiloptimierung als Pluspunkt für sich verbuchen und werden mithilfe entsprechend optimierter E-Mails der steigenden Bedeutung mobiler Endgeräte gerecht. 72 Prozent der untersuchten Newsletter ließen sich auch auf Smartphones gut lesen und 80 Prozent der Landingpages sind mobiloptimiert.

Zwei Haken finden sich dabei jedoch in Sachen Betreffzeile und Teaser, von denen sich nur 36 Prozent ohne Probleme darstellen lassen. „Marketer begehen hier einen folgenschweren Fehler. Gerade der Betreff spielt eine zentrale Rolle, da der Leser dadurch entscheidet, ob er die E-Mail überhaupt liest“, betont Berater Torsten Schwarz von Absolit. „Wenn dann auch noch der Pre-Header nicht richtig dargestellt wird, landet die Mail gleich im Papierkorb.“ Eine Kurzversion der Studie gibt es unter http://absolit.de/studien/e-mail-benchmarks als Download.

Quelle:pte

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