Parallel zur Berlinale laufen seit 14. Februar 2017 Dreharbeiten für den neuen "Tatort" des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) mit dem Titel "meta". Regie führt Sebastian Marka, das Drehbuch schrieb Erol Yesilkaya.
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Film im Film:

Der rbb-„Tatort: meta“

mit Meret Becker und Mark Waschke entsteht während der Berlinale

 

Parallel zur Berlinale laufen seit 14. Februar 2017 Dreharbeiten für den neuen „Tatort“ des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) mit dem Titel „meta“. Regie führt Sebastian Marka, das Drehbuch schrieb Erol Yesilkaya.

Kommissar Robert Karow (Mark Waschke) ist schockiert. Ihm wird der abgetrennte Finger eines jungen Mädchens zugeschickt. Offenbar wurde die Tote jahrelang in einem Storage eingelagert. In einem solchen Lagerhaus entdecken Karow und Nina Rubin (Meret Becker) die Leiche, der dieser Finger fehlt. Die Tote war eine minderjährige Prostituierte. Auf der Suche nach dem Absender des Pakets stoßen die Ermittler auf eine Filmproduktionsfirma und den Regisseur Schwarz (Isaac Dentler), die gerade mit ihrem ersten Kinofilm „meta“ auf der Berlinale Premiere feiern. Auf verstörende Art schildert der düstere Thriller den Mord an der jungen Prostituierten Svenja Martin. Rubin und Karow sind sprachlos, denn was die Polizisten Rolf Poller (Ole Puppe) und Felix Blume (Fabian Busch) im Film „meta“ ermitteln, passt auffällig zu ihrem aktuellen Fall.

War der Drehbuchautor Peter Koteas (Simon Schwarz) Svenjas Mörder und ist „meta“ sein Geständnis? Karow und Rubin können ihn nicht mehr befragen, der Autor beging vor einigen Monaten Selbstmord. Der Fall scheint geklärt, Koteas muss Svenja ermordet, ihren Körper eingelagert und die Verschickung ihres Fingers vorbereitet haben.

Doch Robert Karow findet keine Ruhe. Er taucht völlig in den Film ein, Koteas‘ rätselhafte Welt um Kinderprostitution und Geheimdienste beschäftigt ihn fieberhaft. Rubin macht sich zunehmend Sorgen um ihren besessenen Partner, aber auch sie quält die Frage: Kopiert hier der Film das Leben, oder das Leben den Film?

Der „Tatort: meta“ ist eine Produktion der Wiedemann & Berg Film- und Fernsehproduktion (Produzenten: Nanni Erben, Quirin Berg, Max Wiedemann) im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Dank einer Sondergenehmigung darf zum ersten Mal ein „Tatort“ während der Berlinale gedreht werden. Weitere Berliner Drehorte sind u. a. Kreuzberg, Karlshorst, Schöneberg, Prenzlauer Berg und Wilmersdorf. Die Ausstrahlung ist für das Frühjahr 2018 im Ersten geplant.

Quelle: Berlin(ots)+ Bild: rbb/Reiner Bajo“ / Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/51580