FDP-Bundesvorsitzender Christian Lindner war am 9. März 2017 bei Mapudo - der Marktplatz für Stahl - zu Gast, um mit Unternehmern über den Einfluss von Politik auf Startups und deren Gründer zu sprechen.

Christian Lindner über den digitalen Handel im Wandel: Unternehmerrunde bei Mapudo – der Online-Marktplatz für Stahl

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FDP-Bundesvorsitzender Christian Lindner war am 9. März 2017 bei Mapudo – der Marktplatz für Stahl – zu Gast, um mit Unternehmern über den Einfluss von Politik auf Startups und deren Gründer zu sprechen.

Die Räumlichkeiten von Mapudo – der Marktplatz für Stahl – waren am 9. März Schauplatz vom #founderstalk. Bei der Veranstaltung, die an wechselnden Orten in ganz Deutschland stattfindet, geht es um einen offenen Austausch und eine Netzwerkerweiterung zwischen Politik und Unternehmertum. Martin Ballweg, Gründer und Geschäftsführer der Mapudo GmbH, begrüßt das Konzept des Events: „In Deutschland werden immer noch vergleichsweise wenige Startups gegründet. Das liegt auch an administrativen Hürden. Der regelmäßige Austausch von Politikern und Gründern ist wichtig, damit die Politik versteht, was Gründer bewegt.“

Ein wichtiges Gesprächsthema war unter anderem die Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland. Die Unternehmer und Politiker waren sich darüber einig, dass internationale Talente von Innovationen angezogen werden, die wiederum Freiheit, Zugang zu Kapital und eine Infrastruktur erfordern. Die „post-materielle Sattheit in Deutschland“, so Christian Lindner, schrecke viele High-Potentials aus dem Ausland ab, die stattdessen lieber ins Silicon Valley oder andere Startup-Hochburgen ziehen. Auch Sebastian Grethe, Geschäftsführer von Mapudo, wünscht sich noch mehr internationalen Zulauf von Fachkräften: „Die meisten internationalen Fachkräfte haben eine große Auswahl an Jobangeboten. Man muss ihnen also am Unternehmensstandort einiges bieten.“

Außerdem sprach die Runde aus über 20 Unternehmern, von langzeiterfahrenen Entrepreneuren bis erstmaligen Startup-Gründern, auch über das „Scheitern als Unternehmer“. Beim Umgang mit diesem „heiklen Thema“ herrschen aus Sicht der Unternehmer durchaus deutliche Unterschiede in verschiedenen Kulturkreisen. So nehme man im angelsächsischen Raum das Scheitern oft als positive Lebens- und Unternehmererfahrung wahr, wohingegen man in Deutschland eher gebrandmarkt ist und sich hinsichtlich des „Unfalls“ rechtfertigen muss. Christian Lindner erwartet hier jedoch auch in Deutschland einen Sinneswandel in den kommenden Jahren.

Weitere Informationen zum #founderstalk finden Sie hier: https://www.fdp.de/content/lindner-beim-founderstalk

Über Mapudo

Mapudo bringt Händler und Käufer im Stahlhandel schnell, effizient und zuverlässig zusammen und verringert damit Transaktionskosten für beide Seiten. Bei Mapudo finden Käufer ein händlerübergreifendes Sortiment von Stahl und Zubehör. Die Produktsuche erfolgt standardisiert mit nur wenigen Klicks. Angebote liegen ohne Zeitverzug vor und können direkt beauftragt werden. Die Mapudo GmbH wurde 2014 in Düsseldorf gegründet. Zum Gründungsteam gehören Martin Ballweg, Sebastian Grethe, Marius Rosenberg, Markus Weiland und Niklas Friederichsen. Weitere Informationen: www.mapudo.de.

Quelle:Düsseldorf(ots)+ Foto: „obs/Mapudo GmbH“