Gerber: Entscheidung zu Jänschwalde bringt Planungssicherheit

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Berlin (ots) – Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) hat positiv auf die Braunkohle-Pläne des Energiekonzerns LEAG reagiert, den Tagebau Jänschwalde nicht weiterzuführen.

Im rbb-inforadio sagte Gerber am Freitag, „wir haben jetzt mindestens für die nächsten zwei Jahrzehnte Sicherheit und Planbarkeit für das mit Abstand größte Industrieunternehmen unseres Landes und damit auch für die Menschen, die dort arbeiten und ihre Familien.“

Zum Braunkohle-Tagebau Welzow-Süd sagte Gerber, hier sei es nach wie vor notwendig, an den Plänen zur Erweiterung festzuhalten. „Wir sehen die energiewirtschaftliche Notwendigkeit für diesen Tagebau, eben weil die erneuerbaren (Energien) noch nicht so weit sind, wie viele das gerne hätten. Zugleich appellierte Gerber an den Bund, stabile Rahmenbedingungen zu schaffen und sich an der Strukturentwicklung in der Lausitz zu beteiligen.

Gerber äußerte sich außerdem zur Zukunft des Bahnwerks Eberswalde. Die Insolvenz sei ein echter Tiefschlag für die Beschäftigten. Er hoffe aber, dass der Liquiditätsengpass vom Insolvenzverwalter überwunden werde. Es gebe genug Aufträge für das Unternehmen und er hoffe, dass die Bahninstandhaltung weiterhin eine Perspektive in Eberswalde habe.