Anselm Grün sieht die eigene Vermarktung kritisch

Anselm Grün sieht die eigene Vermarktung kritisch

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Der Benediktinerpater und Bestseller-Autor Anselm Grün sieht seine Vermarktung durch seine Verlage Herder und Vier-Türme kritisch. „Es besteht die Gefahr, dass die Vermarktung als Selbstzweck verstanden wird“, so Grün im Gespräch mit der ZEIT-Beilage Christ & Welt. So gefällt ihm der Titel seines Buches „Das kleine Buch vom wahren Glück“ nicht. „Den Titel hätte ich nicht gewählt. Er ist mir viel zu reißerisch.“ Der Verlag habe da etwas aus seinen Texten zusammengestellt: „Das ist sicherlich nicht der Höhepunkt der Literatur.“ Über Glücksbücher sei er „überhaupt nicht glücklich“. Diese denke sich der Verlag aus. Sein Anliegen sei es, den christlichen Glauben so zu verkünden, dass die Menschen ihn verstünden. „Wie sich das verkauft, geht mich nichts an.“

Anselm Grün ist der bekannteste spirituelle Autor Deutschlands. Seine Bücher, Kalender und CDs haben eine Auflage von 20 Millionen Exemplaren erreicht.

Quelle: Hamburg(ots)+ Foto: „obs/DIE ZEIT“