Drei Zuführungen nach 19 Laubenaufbrüchen in Hamburg-Barmbek und Hamburg-Winterhude

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Hamburg (ots) – Tatzeiten: 21.04.2017 bis 23.04.2017 Tatorte: Hamburg-Winterhude, Dakarweg; Hamburg-Barmbek, Rübenkamp

Bereits am Sonntag hat die Polizei drei Albaner (21, 25, 29) vorläufig festnehmen können, die im Verdacht stehen eine Serie von Laubenaufbrüchen in zwei Kleingärtenvereinen begangen zu haben. Zwei Mittätern gelang die Flucht. Die weiteren Ermittlungen führt das zuständige Landeskriminalamt 142.

Beamte des Polizeikommissariats 31 waren am Sonntagvormittag alarmiert worden, da mehrere Kleingärtner in Hamburg-Barmbek die Aufbrüche ihrer Lauben bemerkt hatten und dieses zur Anzeige bringen wollten. Während der Anzeigenaufnahme kletterten plötzlich mehrere Männer aus einer Gartenlaube und flüchteten in Richtung Rübenkamp. Die eingesetzten Beamten nahmen die Verfolgung der Personen auf und forderten weitere Beamte zur Unterstützung an. Drei Albaner, die über die Wasmannstraße in die Tischbeinstraße geflüchtet waren, konnten vorläufig festgenommen werden. Zwei weiteren Männern gelang die Flucht und sie konnten trotz Fahndung mit sechs Funkstreifenwagen nicht mehr angetroffen werden.

Im Nachhinein konnte festgestellt werden, dass in dem Kleingartenverein am Rübenkamp insgesamt 11 Gartenlauben aufgehebelt wurden bzw. die Fensterscheiben eingeschlagen wurden. Die Tatverdächtigen nutzten die Lauben offenbar, um hierin zu übernachten, entwendeten und verzehrten in den Lauben aufgefundene Lebensmittel. Bei den Festgenommenen konnten Einbruchswerkzeug und weiteres mutmaßliches Diebesgut sichergestellt werden.

Der Kriminaldauerdienst übernahm die ersten Ermittlungen. Den Tatverdächtigen wurde rechtliches Gehör angeboten, sie wurden erkennungsdienstlich behandelt und einem Haftrichter zugeführt.

Einen Tag vor der Festnahme der drei Tatverdächtigen wurde der Polizei eine Serie von insgesamt acht Laubeneinbrüchen in einem Kleingartenverein in Hamburg-Winterhude gemeldet. LKA 142 prüft derzeit, ob die Festgenommenen auch hierfür als Täter in Betracht kommen.

Die Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der Tatortspuren, dauern an.