Zwei Personen nach versuchtem Mord dem Haftrichter zugeführt

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Hamburg (ots) – Tatzeit: 23.04.2017, 04:30 Uhr Tatort: Hamburg-Bergedorf, Weidenbaumsweg

Nach einem versuchten Tötungsdelikt am Sonntag konnten Beamte der Personenfahndung (LKA 23) und der Mordkommission (LKA41) gestern zwei Polen (46, 26) vorläufig festnehmen, die im Verdacht stehen, einen 34-Jährigen lebensgefährlich verletzt zu haben.

Der Geschädigte wurde am Sonntag blutüberströmt im Sander Damm/Kurt-A.-Körber-Chaussee von Beamten des Polizeikommissariats 43 angetroffen. Bevor er in ein Krankenhaus transportiert wurde, gab er an, dass er in seiner Wohnung zusammengeschlagen wurde.

In der Wohnung des Geschädigten wurde dann dessen Mitbewohner, ein 34-jähriger Litauer, angetroffen. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.

Am Tatort wurden Spuren aufgefunden, die auf eine Auseinandersetzung hindeuten, bei der auch mit Gegenständen auf den Geschädigten eingewirkt wurde.

Der schwer verletzte Geschädigte wurde in im Krankenhaus mehrfach notoperiert. Akute Lebensgefahr besteht derzeit nicht mehr.

Die weiteren Ermittlungen wurden von der Mordkommission übernommen. Es konnte ermittelt werden, dass sich zur Tatzeit neben dem Geschädigten und dessen Mitbewohner zwei weitere Männer in der Wohnung aufgehalten haben sollen, die dem Geschädigten die schweren Verletzungen zugefügt haben sollen.

In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hamburg und den Personenfahndern des LKA 23 erfolgte zunächst eine Lokalisierung und vorläufige Festnahme des 46-jährigen Polen. Der 26-jährige Pole konnte kurz darauf durch Ermittler des LKA 41 vorläufig festgenommen werden.

Die beiden Beschuldigten werden wegen versuchten Mordes einem Haftrichter zugeführt. Der Mitbewohner wurde zwischenzeitlich wieder entlassen.

Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.