Google Wifi,WLAN-Mesh-Network-System,Netzwelt

Ab heute auch in Deutschland- Google Wifi Mesh-Router

Veröffentlicht von

Googles WLAN-Router Google Wifi kommt nach Deutschland. Das Unternehmen verspricht mit den Geräten eine einfache Einrichtung und gute WLAN-Abdeckung.

Google WiFi ist ab sofort in Deutschland erhältlich. Das Single-Pack mit einem WiFi Point kostet 139 Euro, für das Kit mit zwei WiFi Points werden 239 Euro fällig.

Mit Google Wifi will das Unternehmen eine bessere WLAN-Anbindung im ganzen Haus oder Büro bieten. Im Unterschied zum herkömmlichen WLAN-Router setzt Googles System auf ein vermaschtes Netz (Mesh-Netzwerk), mit dem Räumlichkeiten mit nur einem WLAN-Netzwerk abgedeckt werden – je nach Bedarf kann das Netzwerk um mehrere Zugangspunkte erweitert werden, die untereinander kommunizieren. Ins Netzwerk eingeloggte Geräte werden dabei nahtlos mit dem Knotenpunkt verbunden, der das stärkste Signal liefert.

Und das funktioniert so: Ihr schließt den ersten WiFi Point einfach an den Router beziehungsweise das DSL-Modem an, das Ihr ohnehin schon benutzt und führt die Einrichtung per Smartphone-App (für iOS und Android) durch. Lebt Ihr in einer kleinen Wohnung, seid Ihr damit schon durch. Bei größeren Wohnungen oder Häusern empfiehlt sich der Kauf von Google WiFi im Doppelpack. Die beiden WiFi Points verbinden sich dann untereinander und erweitern so das Netzwerk.

Einfache Einrichtung per App

Im regulären Betrieb prüft dann eine Software kontinuierlich die Verbindung zwischen allen Wifi Points. Außerdem sorgt sie dafür, dass jedes Gerät für sich die beste Verbindung hat. Heißt: Die Software weist jedem Gerät auf Basis des Standortes im Haus automatisch das passende Frequenzband, also 2,4 oder 5 Gigahertz, zu.

In der Smartphone-App könnt Ihr Euer Heimnetz darüber hinaus stetig überwachen, eine Kindersicherung einrichten und ein Netzwerk für Gäste erstellen. Außerdem lassen sich einzelnen Geräten Prioritäten zuweisen. Schaut Ihr gerade einen 4K-Film auf Netflix, weist Ihr Eurem Fernseher eine höhere Priorität zu als zum Beispiel dem iPad. Das soll für ein ruckelfreies Erlebnis beim Filmeabend sorgen.

 

(Foto: Google)