Steffen Henssler ,Medien,TV,Berlin

“Schlag den Henssler”

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Steffen Henssler scheitert gegen seinen ehrgeizigen Herausforderer André als Stefan-Raab-Nachfolger

Berlin- Steffen Henssler hat alles gegeben, denn er hatte viel zu verlieren: Bei „Schlag den Henssler“ ist der TV-Koch gegen seinen ehrgeizigen Herausforderer André angetreten – ein Duell, mit dem Show-Übervater Stefan Raab rund zwei Jahre nach dessen Fernseh-Aus beerbte. Am Ende bewies Henssler sogar, dass er wirklich so heiß isst, wie er kocht.

Das Wichtigste Zusammen gefasst: Am Konzept der Show hat sich wenig verändert: Wie einst bei “Schlag den Raab” wurde auch Hensslers Kontrahent vom Publikum mittels eines Telefon-Votings ermittelt. Anstelle von fünf Kandidaten mussten die Zuschauer ihren Favoriten allerdings nur aus drei Kandidaten bestimmen. Facility Manager André aus Rostock musste sich in 15 Spielrunden mit Steffen Henssler messen. Doch am Ende rutschte ihm die Gewinnsumme von 250.000 Euro an der Poledance-Stange aus den Händen.
Steffen Henssler ,Medien,TV,Berlin

Ausgerechnet beim Poledance konnte Henssler den Sieg einfahren.
Foto: Willi Weber / ProSieben

Am Schluss wird es tatsächlich noch einmal spannend(er), als die beiden sich beim Ratespiel zu übertrumpfen versuchen, wobei sie weder bei Autoteilen noch bei asiatischen Ländern wirklich zu antworten wissen. Egal. Die letzte Energie brauchen sie beim Poledance, dem 15. und – wieder einmal – alles entscheidenden Spiel.

Henssler und sein Herausforderer müssen sich, so lange es ihre Kräfte erlauben, an besagter Poledance-Stange festhalten, wobei der Rostocker in dramatischer Zeitlupe gen Boden rutscht. Glück für den Gastgeber – ihn befördert der Abgang zum Höhepunkt, dem Sieg.

Sein Ziel, hatte Henssler vor der Show verkündet, sei es, seine Komfortzone zu verlassen und raufzuklettern auf den „Mount Everest der TV-Unterhaltung“. Angekommen sein dürfte er nach dieser Ausgabe von „Schlag den Henssler“ noch nicht, dafür wirkte er an vielen Stellen zu gewollt, zu ungeduldig, zu „Raabig“ (Nachfragen bei den Spielen). Dennoch: Henssler gewinnt mit 75:45 Punkten. Und, wichtiger: Der erste Schritt Richtung TV-Spitzenentertainment ist geschafft. Und vielleicht entdeckt er sogar noch ein gewisses Badtextil für sich.

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