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Feuer In Delmenhorst

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Großeinsatz für 130 Feuerwehrleute: In Delmenhorst brannt ein achtstöckiges Haus. Über hundert Personen mussten evakuiert werden.

Delmenhorst- Großeinsatz am späten Sonntagabend an der Grundigstraße in Delmenhorst: Der Dachstuhl eines Hochhauses stand in Flammen. Wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte, konnte der Brand inzwischen gelöscht werden.

Gegen 22 Uhr ist am Sonntagabend ein Feuer im neunten Stockwerk eines Hauses an der Grundigstraße ausgebrochen. Zahlreiche Feuerwehr-Fahrzeuge rückten zum Einsatzort aus.

Laut Zeugenaussagen gab es zunächst eine starke Rauchentwicklung im Dachbereich. Später folgte ein lauter Knall, anschließend drangen Flammen nach außen.

Brand wurde vollständig gelöscht

Die Delmenhorster Polizei hat inzwischen bestätigt, dass die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Brand am frühen Montagmorgen löschen konnten. Nach Angaben von Polizeikommissar Fabian Heike sind drei Personen leicht verletzt und mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden.

Hochhaus bis auf Weiteres unbewohnbar

Nach dem Brand und den Löscharbeiten ist das Hochhaus zunächst nicht bewohnbar. Laut Heike sind etwa 50 Personen davon betroffen. Wie lange die Personen nicht in ihre Wohnungen können, steht noch nicht fest. Auch zu dem entstandenen Sachschaden können noch keine konkreten Angaben gemacht werden.

Feuer womöglich in Technikraum ausgebrochen

Nach ersten Erkenntnissen könnte das Feuer im Bereich eines Technikraums ausgebrochen sein. Die Feuerwehr sprach zunächst von einem unzugänglichen Gelände, löschte die Flammen dann über ein nahegelegenes Treppenhaus ab. Dies gestaltet sich jedoch schwierig. Immer wieder lodern die Flammen auf.

Nachbarn ebenfalls betroffen

Wegen des Hochhausbrands in Delmenhorst haben über 100 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen, wie die Polizei in der Nacht zum Montag mitteilte. Weil die Feuerwehr nicht ausschließen konnte, dass der Brand auf weitere Häuser übergreift, mussten auch Bewohner der benachbarten Häuser ihre Wohnungen zunächst räumen. Die Betroffenen kamen zunächst in einer nahegelegenen Grundschule unter. Ob und wann sie wieder in ihre Wohnungen können, war zunächst unklar.

Quelle/Zitat: neue OZ, Foto: Günther Richter