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Berlin oder Brandenburg- ein eigenes Fußballstadion soll her

Veröffentlicht von Presse

Hertha-Mitglieder stimmen heute über Stadion-Standort ab

Berlin – Das Olympiastadion ist nur angemietet. Ein eigenes, reines Fußballstadion soll her. Seit Monaten wird über den Standort debattiert, doch letztlich haben die Mitglieder das letzte Wort.

Am Montagabend (19 Uhr) soll auf der Mitgliederversammlung darüber entschieden werden, ob ein neues Stadion definitiv nur in Berlin gebaut wird. Über eine entsprechende Satzungsänderung soll am Abend in der Messehalle 17 abgestimmt werden.

Mit einer Dreiviertel-Mehrheit könnte festgeschrieben werden, dass sich die Heimspielstätte des Berliner Fußball-Bundesligisten innerhalb der Stadtgrenze befinden muss. Damit wäre ein möglicher Neubau in Brandenburg nicht mehr möglich.

Hertha BSC setzt sich mit seiner Stadion-Zukunft ab 2025 auseinander. In einer ersten Standortanalyse kristalisierten sich zwei Orte heraus, an denen ein Stadionneubau in Frage käme: einer direkt neben dem Olympiastadion, einer in Ludwigsfelde. Nach Gesprächen mit dem Berliner Senat kommt nun auch noch eine dritte Variante ins Spiel: der Umbau des Berliner Olympiastadions.

Dazu sagte Werner Gegenbauer, Präsident von Hertha BSC: “Wir sind  ursprünglich davon ausgegangen, dass ein Umbau des Olympiastadions nicht in Betracht kommt. Unsere Studie von gmp hat nun für uns überraschend eine grundsätzliche Machbarkeit bestätigt. Somit gibt es für uns nunmehr eine dritte sehr ernstzunehmende Alternative für den Standort der neuen Hertha Fußballarena, deren Umsetzbarkeit wir nun gemeinsam mit dem Senat eingehend und zeitnah prüfen möchten.”

Neben der Stadionfrage werden auch die wirtschaftlichen Zahlen aus der Saison 2016/17 präsentiert.

Mehr Informationen unter: Herthas Fußballarena

 

Quelle: Hertha BSC GmbH & Co. KGaA, Foto: hh vision