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Freiburger Erzbischof hofft auf Peru-Reise des Papstes

Freiburg- Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger erhofft sich vom Papst-Besuch in Peru ein Signal für soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt in dem lateinamerikanischen Land. Es gebe in Peru einen krassen Gegensatz zwischen Arm und Reich, sagte Burger in Freiburg. Dieser werde immer größer und berge sozialen Sprengstoff. Zudem drohe zunehmend der Raubbau an natürlichen Ressourcen, vor allem durch international agierende Großkonzerne. Dies gehe auf Kosten der Einheimischen, deren Armutsrisiko steige.

Ziel müsse sein, auf diese Missstände aufmerksam zu machen und für Verbesserungen einzutreten, sagte Burger. Dazu diene auch der Papst-Besuch. Bei seiner am Dienstag begonnenen Lateinamerika-Reise wird Papst Franziskus von Donnerstag an bis Sonntag Peru besuchen.

Burger leitet in der Deutschen Bischofskonferenz die beiden international tätigen Hilfswerke Misereor und Caritas. Für die katholische Kirche in Baden-Württemberg habe die Peru-Reise des Papstes eine besondere Bedeutung, sagte der Erzbischof. Seit 32 Jahren ist Peru ein Partnerland der Freiburger Diözese. Ein Schwerpunkt der Partnerschaft sind demnach soziale Projekte.

Quelle: dpa, Foto: Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger vor einer Jesusfigur. Foto: Patrick Seeger/Archiv (Quelle: dpa)