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Jeder weiß, wie das Business läuft:

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Nackedei Micaela Schäfer genervt von #MeToo-Debatte

Berlin- Kaum ein Tag vergeht ohne neue Vorwürfe wegen sexueller Belästigung. Hollywood steht Kopf und auch hierzulande erreicht die Me-Too-Debatte immer mehr Frauen, die all ihren Mut zusammenfassen und sich an die Öffentlichkeit wenden. Während es viele mit Sorge sehen, ist Erotikmodel Micaela Schäfer (34) davon nur noch genervt.

Am Rande der „Pompöös Welcome Party 2018“ in Berlin verriet die gebürtige Leipzigerin im Interview mit TIKonline.de, was sie von der Welle an Belästigungsvorwürfen hält.

„Mir geht es so ein bisschen auf die Nerven diese ganze MeToo-Debatte. Jede Frau hat irgendwie das Gefühl gehabt, sie wurde sexuell belästigt. Jeder weiß wie das Business läuft“, so die 34-Jährige und ergänzt: „Natürlich gibt es auch in dem Business viele Männer, die sicherlich unmoralische Angebote machen. Es gibt aber genauso viele Männer die absolut fair arbeiten“.

Auch Micaela wurde bereits Opfer von sexuelle Belästigung. So berichtete sie Ende November im InTouch-Interview von einer einschneidenden Begegnung mit Action-Star Steven Seagal. So soll es nach einer Veranstaltung in Duisburg auf einem Hotelzimmer mit dem 65-Jährigen zu einer prekären Situation gekommen sein.

„Als ich neben ihm saß, hat er ‚ganz unauffällig‘ seine Hand auf mein Knie gelegt. Ich wusste gar nicht, wie mir geschieht, und war völlig starr. So hilflos habe ich mich noch nie gefühlt. Er hat mir dann noch gesagt, ich soll mit auf sein Zimmer kommen“, so die 34-Jährige im Interview.

Sie konnte die Situation entschärfen, doch bis heute beschäftigt Micaela dieser Vorfall: „Manchmal träume ich immer noch von dieser absolut hilflosen Situation.“

Quelle: dpa, Foto: Model Micaela Schäfer feiert im „Cocoon By Tolga and Haluk“ in Berlin eine „Pompöös Welcome Party 2018“ vor dem Beginn der Berlin Fashion Week. (Quelle: Jens Kalaene/dpa)