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Grütters setzt bei Metoo auf Berlinale

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Debatte über sexuellen Missbrauch in der Kulturbranche

Berlin – Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) setzt auf eine Signalwirkung der diesjährigen Berlinale in der Debatte über sexuellen Missbrauch in der Kulturbranche.

Die #metoo-Debatte sei ungeheuer wichtig. Damit sei ein regelrechter Bann gebrochen worden, sagte Grütters am Donnerstag im Inforadio vom rbb: „Denn dieses asymmetrische Machtverhältnis am Set, (…) hat offensichtlich viele Missbrauchsfälle angehäuft, bevor es diesen Durchbruch öffentlicher Geständnisse gab. (…) Dass gerade jetzt die Berlinale stattfindet, hilft uns, das Bewusstsein dafür zu schärfen und die Debatte öffentlich weiter zu führen.“

Laut Grütters gibt es inzwischen eine Anlaufstelle für Missbrauchsopfer, wo sich Betroffene anonym beraten lassen können. Die Finanzierung sei für zunächst drei Jahre sicher gestellt. „Wir werden sehen, ob dieses Angebot angenommen wird und dann im Zweifelsfall verstärken. Ich glaube nicht, dass wir anschließend darauf verzichten können.“

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), (Foto: Pressebild: Monika Grütters)