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Waffengesetz verabschiedet:

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Kongress von Florida beschließt nach Schulmassaker neues Waffengesetz

Florida- Als Reaktion auf Schulmassaker: Parkland hat das Repräsentantenhaus Florida ein Waffengesetz verabschiedet, welches das Mindestalter für Waffenkäufer von 18 auf 21 Jahre heraufgesetzt, aber auch die Bewaffnung von Schulangestellten sowie Lehrern ermöglichen soll. Das nach dem Schauplatz der Bluttat benannte Gesetz wurde am Mittwoch mit 67 Ja- und 50 Neinstimmen gebilligt, wie der Sprecher des Repräsentantenhauses, Richard Corcoran, mitteilte.

Der Senat des US-Bundesstaates hatte das Gesetz am Vortag gebilligt. Der “Marjory Stoneman Douglas High School Public Safety Act” muss noch von Gouverneur Rick Scott unterzeichnet werden, um in Kraft treten zu können. Der Republikaner hat noch nicht mitgeteilt, ob er Widerspruch einlegen wird. Er hatte den Vorschlag von US-Präsident Donald Trump abgelehnt, Lehrer mit Waffen auszustatten.

Bei dem Schusswaffenangriff hatte der frühere Mitschüler Nikolas Cruz Mitte Februar 17 Menschen mit einem Schnellfeuergewehr erschossen und 17 weitere verletzt. Der 19-Jährige wurde am Mittwoch von einem Geschworenengericht wegen 17-fachen Mordes und 17-fachen Mordversuchs angeklagt.

Überlebende des Massakers haben eine Kampagne zur Einschränkung des laxen US-Waffenrechts gestartet. Für den 24. März planen sie eine Großdemonstration in Washington.

Quelle: AFP, Foto: Plakat an der Schule in Parkland (Archivfoto), (Quelle: AFP/Archiv / RHONA WISE)

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