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Kalifornien- Todesopfer bei Waldbränden steigt auf 42

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Waldbrand im Norden Kaliforniens der tödlichste in der Geschichte

Mit inzwischen mindestens 42 Todesopfern ist der Waldbrand im Norden Kaliforniens der tödlichste in der Geschichte des US-Bundesstaates. Der Sheriff des Bezirks Butte, Kory Honea, sagte am Montag, bei Sucharbeiten seien die Leichen von 13 weiteren Opfern geborgen worden. Damit stieg die Zahl der Todesoper in Folge des sogenannten “Camp Fire” in der Region um die Stadt Paradise auf 42. Insgesamt sind bei den derzeitigen Bränden in Kalifornien mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen.

Das “Camp Fire” sei inzwischen der tödlichste Waldbrand in der Geschichte Kaliforniens, sagte Sheriff Honea. Beim bislang tödlichsten Waldbrand in dem US-Bundesstaat, dem “Griffith-Park”-Feuer im Jahr 1933, waren in der Region von Los Angeles 29 Menschen ums Leben gekommen.

Zunächst hatte Honea vom tödlichsten Waldbrand in der US-Geschichte gesprochen, sich dann aber korrigiert. Das “Camp Fire” ist vermutlich der tödlichste Brand seit dem “Cloquet Fire”, dem im Jahr 1918 im Bundesstaat Minnesota schätzungsweise 1000 Menschen zum Opfer fielen.

Die derzeitigen Waldbrände in Kalifornien haben eine viertel Million Menschen in die Flucht getrieben. Das “Camp Fire” hat im Norden des Bundesstaates ein riesiges Gebiet verwüstet und in Paradise rund 6500 Häuser zerstört. Mehr als 5100 Feuerwehrleute sind in der Region im Einsatz, um den Großbrand einzudämmen. Derweil suchen Einsatzkräfte nach weiteren Todesopfern.

Bei einem anderen Waldbrand in der Region um den Prominentenort Malibu sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen.

 

Quelle: AFP, 13.11.2018, Foto: Verwüstungen in Paradise, Quelle: AFP / Josh Edelson