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Was Sie über Weihnachten wissen müssen

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Der Ursprung des Festes der Liebe

Weihnachten feiern die Christen aus aller Welt die Geburt von Jesus Christus. Im Volksmund ist mit Weihnachten der Zeitraum vom 24. bis zum 26. Dezember gemeint. Schaut man sich aber die Evangelien in der Bibel an, dann findet man dieses Datum nirgends geschrieben. Das genaue Geburtsdatum von Jesus Christus ist nicht bekannt, wurde später von der Kirche aber auf den 25. Dezember gelegt. Weihnachten selbst, also der Geburtstag Jesus, wird am 25. Dezember gefeiert. Am Vorabend – Heiligabend – versammeln sich in Deutschland die Familien traditionell um den Weihnachtsbaum und überreichen sich Geschenke, die im Volksglauben das Christkind beziehungsweise der Weihnachtsmann gebracht hat. Neben Ostern und Pfingsten gehört Weihnachten zu den drei Hauptfesten der christlichen Kirche. Weihnachten wird auch Weihnacht, Christfest oder Heiliger Christ genannt.

Viele Menschen feiern heute Weihnachten, obwohl sie eigentlich keine gläubigen Christen sind. Die Advents- und Weihnachtsbräuche haben zwar christliche Wurzeln, für nicht wenige Menschen in den westlichen Ländern ist Weihnachten mittlerweile aber eher ein kulturelles als ein religiöses Fest. Einige kritisieren auch, dass die ursprünglich christliche Familienfeier immer mehr zum „Konsumfest“ geworden sei, bei dem vor allem das Weihnachtsgeschäft und die Geschenke im Vordergrund stünden.

Zu Weihnachten schmücken viele Menschen einen Baum – die Dekoration kann dabei je nach Geschmack unterschiedlich ausfallen. Die meisten Leute kaufen dafür extra eine Weihnachtstanne im Geschäft – allein für den Markt in Deutschland werden jährlich etwa 29 Millionen Tannen gefällt. Eigentlich erwartet die meisten Weihnachtsbäume ein eher trauriges Schicksal, denn nach höchstens zwei Wochen werden ihre Überreste auf den Müll geworfen. Aus Sicht des Umweltschutzes empfiehlt es sich, beim Kauf zumindest auf einen ökologischen Anbau zu achten. Noch besser ist es, eine kleine Tanne im Topf zu kaufen und später auszupflanzen. Immer mehr umweltbewusste Menschen verwenden auch Alternativen zum Baum wie geschmückte Tannenzweige, Zimmerpflanzen oder einen wiederverwendbaren Baumersatz – zum Beispiel aus Holz.

Aber was hat der Baumschmuck überhaupt mit Weihnachten zu tun? Die Germanen kannten Weihnachten noch nicht, sie haben stattdessen die Sonnwende gefeiert. Am kürzesten Tag des Jahres verbrannten sie Holzstücke und Holzräder, die ihnen wichtig waren. Die Asche streuten sie dann auf die Felder und in die Ställe. So sollten die Felder fruchtbar gemacht und die Tiere und Menschen vor Krankheiten geschützt werden. Bäume, vor allem Nadelbäume, die immer grün sind, galten damals als ein Symbol des Lebens. Denn auch im Winter, wenn keine Pflanze mehr blüht, sind die Nadeln dieser Bäume grün.

 

Quelle: Wikimedia Foundation Inc., 24.12.2018, Foto: Was Sie über Weihnachten wissen müssen