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Diskussion in der CDU

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Oettinger hält Merz nach wie vor für möglichen Kanzlerkandidaten

EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) hält den unterlegenen Bewerber um den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, nach wie vor für einen möglichen Kanzlerkandidaten. „Fast die Hälfte der Parteitagsdelegierten wollten Friedrich Merz als CDU-Vorsitzenden – und ein CDU-Vorsitzender ist immer auch ein möglicher Kanzlerkandidat“, sagte Oettinger den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Die Entscheidung über die nächste Kanzlerkandidatur liege aber „zuallererst“ bei der neuen CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Die Parteichefin sei „für die programmatische und personelle Ausrichtung der CDU verantwortlich – und sie hat das erste Zugriffsrecht auf die Kanzlerkandidatur“, sagte Oettinger der Funke Mediengruppe. Doch gebe es dabei „keinen Automatismus“.

Oettinger betonte, die CDU brauche „den Sachverstand und die Autorität von allen drei Bewerbern um den Parteivorsitz“. Merz sollte ein Aktivposten in der CDU bleiben, betonte er. Dass für ihn „nicht sofort“ die Regierung umgebildet werde, sei „doch völlig klar“.

Es werde aber zu Veränderungen in der Bundesregierung kommen, spätestens 2021 mit der nächsten regulären Bundestagswahl, vielleicht auch früher. Oettinger riet seinem Parteifreund Merz, „zunächst einmal bei einem Parteiprojekt mitwirken – in einer Programmkommission oder in einem hochrangigen Beirat“.

Berlin- EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) hält den unterlegenen Bewerber um den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, nach wie vor für einen möglichen Kanzlerkandidaten. „Fast die Hälfte der Parteitagsdelegierten wollten Friedrich Merz als CDU-Vorsitzenden – und ein CDU-Vorsitzender ist immer auch ein möglicher Kanzlerkandidat“, sagte Oettinger den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Die Entscheidung über die nächste Kanzlerkandidatur liege aber „zuallererst“ bei der neuen CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Die Parteichefin sei „für die programmatische und personelle Ausrichtung der CDU verantwortlich – und sie hat das erste Zugriffsrecht auf die Kanzlerkandidatur“, sagte Oettinger der Funke Mediengruppe. Doch gebe es dabei „keinen Automatismus“.

Oettinger betonte, die CDU brauche „den Sachverstand und die Autorität von allen drei Bewerbern um den Parteivorsitz“. Merz sollte ein Aktivposten in der CDU bleiben, betonte er. Dass für ihn „nicht sofort“ die Regierung umgebildet werde, sei „doch völlig klar“.

Es werde aber zu Veränderungen in der Bundesregierung kommen, spätestens 2021 mit der nächsten regulären Bundestagswahl, vielleicht auch früher. Oettinger riet seinem Parteifreund Merz, „zunächst einmal bei einem Parteiprojekt mitwirken – in einer Programmkommission oder in einem hochrangigen Beirat“.

 

 

Quelle: AFP, 26.12.2018, Foto: Friedrich Merz Anfang Dezember, Quelle: dpa/AFP/Archiv / Christoph Soeder