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Sicherheitspersonal an Berliner Flughäfen im Streik

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Mehr als 40 Flüge in Tegel ausgefallen

Berlin- an den Flughäfen Tegel und Schönefeld hat das Sicherheitspersonal am Montagmorgen die Arbeit niedergelegt. Die Beschäftigten traten um 5.00 Uhr in den Streik, der Ausstand sollte noch bis 8.45 Uhr andauern, wie eine Sprecherin der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sagte. Sie sprach von einer großen Streikbeteiligung. Am Flughafen Tegel beteiligten sich demnach rund 250, in Schönefeld rund 150 Beschäftigte an dem Ausstand.

Ein Sprecher der Berliner Flughäfen beschrieb die Lage am Morgen als „relativ entspannt“. Betroffene Passagiere seien von den Airlines im Vorfeld gut informiert worden. Am Flughafen Tegel wurden demnach 42 Flugverbindungen gestrichen, Langstreckenflüge wurden zunächst noch abgefertigt. In Schönefeld seien fünf Flüge gestrichen worden, 25 weitere seien verschoben worden.

Es sei davon auszugehen, dass ab 7.00 Uhr wieder mit den Abfertigungen an beiden Airports begonnen werden könne, Einschränkungen im weiteren Tagesverlauf seien aber nicht auszuschließen.

Verdi will mit dem Warnstreik ein besseres Angebot der Arbeitgeber für die rund 23.000 Beschäftigten im Bereich der Sicherheit an deutschen Flughäfen erreichen. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung des Stundenlohns im Bereich der Passagier-, Fracht-, Personal- und Warenkontrolle auf 20 Euro.

 

Quelle: AFP, 07.01.2019, Foto: Berlin-Tegel (Quelle: Bernd Marczak)