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Berlin- Situation bei der BVG

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SPD-geführte Senate tragen Mitschuld an derzeitiger Situation

Berlin- Nach Medienberichten vom 15. Januar 2019 hat der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller die BVG-Vorstandsvorsitzende Sigrid Nikutta und die Verkehrssenatorin Regine Günther wegen der aktuellen schwierigen Lage der BVG kritisiert und die Einführung von Erdgasbussen als Brückentechnologie vorgeschlagen.

 

„Ohne Frage ist die Performance der BVG, trotz der großen Bemühungen der Beschäftigten, derzeit mängelbehaftet und eine Lösung scheint kurzfristig nicht in Sicht zu sein. Es ist aber ärgerlich, dass der Regierende Bürgermeister die Schuld anscheinend ausschließlich im Management und bei der Verkehrssenatorin sucht. Es waren vielmehr auch SPD-geführte Senate, die zur jetzigen Situation beigetragen haben. So hat der SPD-Finanzsenator Thilo Sarrazin bei der BVG die Daumenschrauben angesetzt, eine kontinuierliche Fahrzeugbeschaffung verhindert, den Personalabbau vorangetrieben und hat damit den Grundstein für die heutigen Probleme gelegt“, sagt Jeremy Arndt, für die BVG zuständiger ver.di-Gewerkschaftssekretär.

 

Seit Jahren hat ver.di auf die Gefahr eines Leistungszusammenbruchs bei der BVG hingewiesen. Darüber hinwegtäuschen darf aber auch nicht, dass bei aller Kritik die Beschäftigten und das Unternehmen immer noch auf hohem Niveau Leistung auf die Straße bringen und einen vergleichsweise zu anderen Großstädten engen Takt anbieten.

 

Quelle: ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, 16.01.2019, Foto: Berlin- Situation bei der BVG, Quelle: Michael Kauer