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Tarifstreit des Sicherheitspersonals an Flughäfen

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Arbeitgeber zu Zugeständnissen bereit

Im Tarifstreit des Sicherheitspersonals an deutschen Flughäfen sind die Arbeitgeber zu Zugeständnissen bereit. Der Verhandlungsführer des Verbands BDLS, Rainer Friebertshäuser, sagte der „Frankfurter Rundschau“, der Arbeitgeber sei bereit, das letzte Angebot „nochmal zu überdenken und da vielleicht noch was draufzulegen“. Voraussetzung sei jedoch, dass sich auch die Gewerkschaft Verdi bewege.

Verdi hatte am Donnerstag ebenfalls erklärt, der Arbeitgeber habe signalisiert, dass er „in der nächsten Verhandlungsrunde ein abschlussorientiertes Angebot für die Beschäftigten der privaten Flugsicherheitsunternehmen vorlegen“ werde. Vorerst will die Gewerkschaft deshalb nach den jüngsten Warnstreiks an mehreren deutschen Flughäfen nicht zu neuen Arbeitsniederlegungen aufrufen.

Friebertshäuser sagte der „FR“, die Verhandlungen dürften „nicht so laufen, dass nur eine Seite etwas auf den Tisch legt und die andere den Kopf schüttelt“. Die Warnstreiks bezeichnete der Arbeitgeberverband erneut als unverhältnismäßig. „Wir glauben, es ist genug der Dinge, wir haben verstanden.“

Verdi fordert für die Beschäftigten im Sicherheitsbereich der Flughäfen einen Stundenlohn von 20 Euro, der BDLS lehnt das als zu hoch ab. Neue Tarifverhandlungen sind für kommende Woche geplant.

 

Quelle: AFP, 18.01.2019, Foto: Verdi-Warnstreik in Hannover/Tarifstreit des Sicherheitspersonals an Flughäfen, Quelle: dpa/AFP/Archiv / Holger Hollemann