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Zahl der Minijobber in privaten Haushalten auf Rekordhoch

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Rund 364.000 regulär angemeldete Putz- und andere Hilfskräfte

Berlin- Immer mehr Deutsche leisten sich eine Haushaltshilfe: Die Zahl der Minijobs in Privathaushalten stieg im vergangenen Jahr auf einen neuen Rekord. Die Minijob-Zentrale zählte laut einem Bericht der Funke Mediengruppe vom Montag rund 364.000 regulär angemeldete Hilfskräfte in Haushalten. Vor zehn Jahren waren es demnach knapp 182.000.

Mehr als 90 Prozent der angemeldeten Jobs sind demnach Putztätigkeiten. Frauen stellen die überwiegende Mehrheit von Minijobbern in Haushalten.

„Es ist wünschenswert, dass die Anmeldezahlen weiter steigen, weil dadurch die Schwarzarbeit eingedämmt und der Haushaltsjob legalisiert wird“, sagte Heinz-Günter Held, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, zu deren Verbund die Minijob-Zentrale gehört. Mit jedem Job, der von einem Haushalt angemeldet werde, verschwinde in der Regel eine Tätigkeit, die bislang in der Schattenwirtschaft ausgeübt wurde.

Die Anmeldung von Dienstleistungen im Haushalt bringe Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, sagte Held den Zeitungen der Funke Mediengruppe: „Sie sichert Minijobber gegen Unfälle ab und der Arbeitgeber profitiert von Steuervorteilen.“ Ein Arbeitgeber, der Steuern zahle, könne bis zu 510 Euro im Jahr vom Finanzamt zurückbekommen. Bei der Bezahlung von Minijobbern gilt wie für alle Beschäftigten in Deutschland ein Mindestlohn von derzeit 9,19 Euro die Stunde.

 

Quelle: AFP, 28.01.2019, Foto: Systembild: Zahl der Minijobber in privaten Haushalten auf Rekordhoch, Quelle: congerdesign