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Al-Araibi weitere 60 Tage in thailändischer Haft

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Fußballer kämpft gegen seine Auslieferung

Bangkok- Der bahrainische Fußballer Hakeem Al-Araibi soll zumindest zwei weitere Monate in thailändischer Haft verbringen. Das teilte ein Gericht in Bangkok am Montag mit. Die Regierung seines Heimatlandes fordert weiterhin die Auslieferung des 25-Jährigen. Al-Araibi ist wohnhaft in Australien, Ende November war er mit seiner Frau in die Flitterwochen nach Thailand geflogen und dort verhaftet worden.

„Bitte schicken Sie mich nicht nach Bahrain“, sagte Al-Araibi vor Gericht. Im Falle einer Rückkehr fürchtet er Folter und sogar den Tod. Das Gericht teilte am Montag mit, dass Al-Araibi nun 60 Tage Zeit habe, um seine Verteidigung gegen das Auslieferungsersuchen vorzubereiten. Im April soll er seinen Fall darlegen.

Al-Araibi steht beim australischen Zweitligisten Pascoe Vale FC unter Vertrag. Er war 2014 aus Bahrain nach Australien geflohen. In seiner Heimat wird ihm vorgeworfen, für den Anschlag auf eine Polizeistation mitverantwortlich zu sein, Al-Araibi beharrt darauf, zur fraglichen Zeit nicht in Bahrain gewesen zu sein. Schon 2012 wurde er laut eigener Aussage in Untersuchungshaft über Monate gefoltert.

Der Spieler gibt als Grund für die Verfolgung seine Kritik an Scheich Salman bin Ebrahim Al Khalifa an. Al Khalifa ist Präsident der asiatischen Konföderation AFC und zugleich Teil der bahrainischen Königsfamilie.

 

Quelle: AFP, 04.02.2019, Foto: Al-Araibi kämpft gegen seine Auslieferung, Quelle: SID / Lillian SUWANRUMPHA