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Brüssel – Nato-Verteidigungsminister

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Planen für eine Welt ohne INF-Vertrag

Brüssel- Die Verteidigungsminister der Nato kommen heute zu einem zweitägigen Treffen zusammen. Sie beraten ab dem Nachmittag (14.00 Uhr) zunächst über die Zukunft des INF-Abrüstungsvertrags zu atomwaffenfähigen Mittelstreckenraketen. Die USA und Russland werfen sich gegenseitig Verletzungen des Abkommens vor und haben es Anfang Februar aufgekündigt. Einigen sich beide Seiten nicht noch auf einen Erhalt , läuft das Abkommens Anfang August automatisch aus.

Weitere Themen am Mittwoch sind die Stärkung der Einsatzbereitschaft des Bündnisses und die Erhöhung der Verteidigungsausgaben. US-Präsident Donald Trump verlangt von den europäischen Verbündeten, dass sie ihre Verteidigungsbudgets bis 2024 auf mindestens zwei Prozent der Wirtschaftsleistung erhöhen. Deutschland hat bisher nur einen Anstieg auf 1,5 Prozent versprochen. Am Donnerstag beraten die Minister dann über die Zukunft des Nato-Einsatzes in Afghanistan.

 

Quelle: AFP, 13.02.2019, Foto: Bündnisflagge vor dem Nato-Hauptquartier in Brüssel/ Nato-Verteidigungsminister, Quelle: AFP/Archiv / GEORGES GOBET

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