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Neuseeland gedenkt an 50 Todesopfer mit zwei Schweigeminuten

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Anschlagsopfer von Christchurch

Mit zwei Schweigeminuten haben die Menschen in Neuseeland der 50 Todesopfer des Anschlags auf die beiden Moscheen vor genau einer Woche in Christchurch gedacht. Im ganzen Land stand das öffentliche Leben unmittelbar nach dem Ruf eines Muezzins der angegriffenen Al-Noor-Moschee zum Freitagsgebet still. In einem Park gegenüber der Moschee hatten sich tausende Menschen für die Schweigeminuten versammelt, darunter auch Regierungschefin Jacinda Ardern.

Während des Freitagsgebets hatte ein australischer Rechtsextremist am vergangenen Freitag in zwei Moscheen in Christchurch auf Gläubige geschossen und 50 Menschen getötet. Ihm droht lebenslange Haft.

“Dieser Terrorist wollte unsere Nation mit einer teuflischen Ideologie auseinander reißen”, sagte der Imam der Al-Noor-Moschee, Gamal Fouda. “Aber wir haben gezeigt, dass Neuseeland unzerbrechlich ist.”

Auch in Auckland, Wellington und anderen Städten des Landes kamen zahlreiche Menschen für die Schweigeminuten zusammen. In Australien gedachten ebenfalls Menschen der Anschlagsopfer.

 

Quelle: AFP, 22.03.2019, Foto: Regierungschefin Ardern nach den Schweigeminuten, Quelle: AFP / Marty MELVILLE