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Klaistow- Spargelkönigin 2019

Veröffentlicht von Presse

Die diesjährige Beelitzer Spargelkönigin wurde gekürt

Klaistower- Von April bis zum 24. Juni, dem Johannistag, ist Spargelzeit. Danach ist der Spargel im wahrsten Sinne des Wortes gegessen. Diesmal ist es, dank eines milden Winters, früh dran: das weiße Gold, die Frühlingsluft in Stangen, das essbare Elfenbein.

 

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Klaistower Spargelsaison

 

Am Montag (08.04.) wurde die Beelitzer Spargelsaison von Agrarminister Vogelsänger, Landrat Blasig, dem Bürgermeister der Stadt Beelitz, Herrn Knuth und dem Verein Beelitzer Spargel e.V. offiziell auf unserem Hof eröffnet. Repräsentiert wird das Edelgemüse in diesem Jahr von Kristin Reich, die zur Eröffnungsveranstaltung ihren ersten Auftritt hatte.

 

Die frisch gekürte Beelitzer Spargelkönigin ist in der Stadt aufgewachsen und wohnt mittlerweile in Beelitz-Heilstätten. Sie studiert Tourismuswirtschaft mit dem Schwerpunkt Eventmanagement. Die Praxiswochen ihres dualen Studiums absolviert die 21-jährige bei uns auf dem Klaistower Spargelhof. Hier unterstützt Kristin unser Team bei der Veranstaltungsplanung und im Marketing. Für uns ist es eine ganz besondere Freude, gehört die neue Majestät nun seit über 2 Jahren fest zum Hofteam.

 

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Kristin Reich, Bürgermeister der Stadt Beelitz, Herrn Knuth

 

Die hübsche Beelitzerin war von klein auf Spargel-Fan. Während andere Kinder nach Pommes fragten, wollte Kristin lieber Spargel essen. Auch heute noch genießt sie das Frühlingsgemüse in vollen Zügen – am liebsten klassisch mit Hollandaise und Schinken. Mit der Krönung zur Beelitzer Spargelkönigin geht für sie ein kleiner Kindheitstraum in Erfüllung, denn wie viele Mädchen hat auch sie die Spargelköniginnen in ihren schönen Kleidern angehimmelt.

 

Kristin hatte sich bereits im vergangenen Jahr für das Amt beworben. Da sie einen sehr guten bleibenden Eindruck hinterließ, fragte der Spargelvereinschef sie in diesem Jahr direkt an und verzichtete auf eine Bewerberrunde.

Kristin ist sich ihrer Verantwortung als Repräsentantin für das Beelitzer Gemüse durchaus bewusst. “Ich freue mich auf die Spargelzeit. Durch meine Arbeit auf dem Spargelhof Klaistow konnte ich schon Einiges über den Anbau des Beelitzer Spargels lernen. Das Amt ist eine Ehre und auch eine Chance für mich. Ich kann mich in meinem Heimatort engagieren und helfen, den Tourismus hier in der Region weiter zu beleben.”

 

Auch wir wünschen Kristin Reich viele tolle Erfahrungen und Eindrücke in ihrer Amtszeit als Beelitzer Spargelkönigin 2019!

 

Über den Spargelhof Klaistow

Wie in vielen Firmengeschichten in der Region beginnt auch bei dem Klaistower Spargelhof alles mit der deutschen Wiedervereinigung. 1990 erfuhren wir, Jörg Buschmann (gelernter Gärtnermeister) und Ernst-August Winkelmann (gelernter Kaufmann), im Rahmen einer Städtepartnerschaft zwischen dem brandenburgischen Glindow und unser Heimatstadt Rahden (NRW) von der Tradition des Beelitzer Spargels.

 

Bereits seit 1861 wurde auf den Feldern rings um Beelitz das Edelgemüse angebaut. Da Spargel neben Wärme  lockere, sandige Böden liebt, ist der sogenannte „Beelitzer Sander“ besonders geeignet. Seinen vorläufigen Höhepunkt hatte der Spargelanbau in Beelitz in den 1930 Jahren mit 1.000 Hektar. Das war zur damaligen Zeit sehr viel. Nach Braunschweig war Beelitz das zweitgrößte Anbaugebiet Deutschlands. Zu DDR-Zeiten ging die Anbaufläche auf ein Minimum zurück. Spargel als reines Saisonprodukt war ein Luxusgut und zur Versorgung der breiten Bevölkerung ungeeignet.

 

Nach dem Mauerfall hatte Winkelmann das Glück und die Chance gemeinsam mit dem Beelitzer Spargelverein die Tradition des Beelitzer Spargelanbaus wieder zu beleben. So haben sie 1991 auf 11 Hektar den ersten Spargel in Klaistow gepflanzt. Einem kleinen Spargelverkaufsstand am Feld folgte 1995 der Bau der ersten Halle mit einem kleinen Hofladen. Unser Hof hat sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt, wobei bis einschließlich 2003 der Anbau und die Vermarktung des Beelitzer Spargels den einzigen Schwerpunkt bildeten.

 

Der Ausbau des Hofs
2003 begannen sie mit umfangreichen Erweiterungsmaßnahmen. Sie erwarben den an den Hof angrenzenden Wald und pflanzten die ersten Heidelbeeranlagen. Seit 2004 steht der Sommer im Zeichen der gesunden blauen Beere. Heidelbeeren können gekauft, seit 2005 selbst gepflückt oder im Heidelbeer-Café genossen werden. Im Jahr 2004 fand unsere erste Kürbisausstellung unter dem Motto „Expedition Kürbis“ statt, in der inzwischen jährlich über 100.000 Kürbisse aus eigenem Anbau auf dem Hof zu sehen sind. 2007 haben sie um ein Erdbeer-Angebot um die Selbstpflücke erweitert und seit 2017 bieten sie im November und Dezember eigene Freilandgänse im Hofrestaurant oder für zu Hause auf Vorbestellung an.

 

Quelle: Buschmann & Winkelmann GmbH, 08.04.2019, Foto: Beelitzer Spargelkönigin 2019, Kristin Reich, Quelle: EventNews.Berlin