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Europawahl 2019- die unsichtbaren fleißigen Helfer

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Wo für viele Bereiche Millionen ausgeben werden, wird bei den Ehrenamtlichen Wahlhelfern gespart

Berlin- Zur Durchführung von Wahlen sind Wahlhelferinnen und Wahlhelfer unerlässlich. Sie sind das Fundament der Wahl und daher die wichtigsten Personen im Wahlverfahren.

Die Tätigkeit des Wahlhelfers ist in Deutschland und der Schweiz ist ein Ehrenamt. So werden die Wahlhelfer entweder auf freiwilliger Basis gesucht oder durch die kommunale Wahlbehörde bestimmt und verpflichtet.

Was verdient ein Wahlhelfer?

Für ihren Einsatz erhalten Wahlhelferinnen und Wahlhelfer als Entschädigung ein sogenanntes Erfrischungsgeld, die Höhe unterscheidet sich je nach Wahl Ort und Art der Wahl. Es werden je nach Bundesland Erfrischungsgelder zwischen 15 und 100 Euro für den gesamten ganztägigen Einsatz gezahlt. In Berlin sind es 35 für die Briefwahl und 50 Euro im Wahlbüro. Anders schaut es bei den Lehrern aus, diese erhalten einen Unterrichtstag dienstfrei. Wer auch noch den Vorsitz im Wahllokal übernimmt, bekommt einen zusätzlichen halben unterrichtsfreien Tag geschenkt. Somit dürfte der Ausgleich für einen Wahltag bei Lehrern weit höher sein, als bei einem Ehrenamtlichen Wahlhelfer.

Die Tätigkeit als Wahlhelfer in einem Wahlvorstand beginnt um 7 Uhr und endet nach der Auszählung der Stimmen etwa zwei Stunden bis vier Stunden nach Schließung der Wahllokale.

So, nun stellen Sie sich vor, es ist Sonntag, der 26. Mai 2019. Der Tag, an dem Deutschland für Europawahl 2019 wählt. Ob Lehrer oder nicht, Sie sind einer von über 600.000 Wahlhelfern – herzlichen Glückwunsch und vielen Dank.

 

NAH, 25.05.2019, Foto: Systembild Europawahl 2019