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Was wurde aus Arabella Kiesbauer?

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Das macht die Talkshow-Moderatorin heute

Berlin- Bekannt wurde die Moderatorin hierzulande durch die ProSieben-Talksendung „Arabella“, und prägte maßgeblich dieses Sendungsgenre. Dort unterhielt sie ihr Publikum 10 Jahre lang mit Geschichten, die das Leben so schreibt. Seit einiger Zeit sehen wir sie im deutschen Fernsehen allerdings selten. Was macht Arabella Kiesbauer heute?

Cosima Arabella-Asereba Kiesbauer, so der gebürtige Name der Moderatorin, die am 08. April 2019 ihren 50. Geburtstag feierte. geboren und aufgewachsen ist Sie in Wien . Ihre Mutter ist eine deutsche Theaterschauspielerin und ihr Vater war ein ghanaischer Maschinen-bauingenieur.

Nach ihrem Studium der Publizistik und Theaterwissenschaft startete Arabella Kiesbauer ihre Karriere in Österreich bei der ORF-Sendung „X-Large“ von 1987 bis 1993. Als weiteren Karriere-Boost nutzte die Moderatorin die Anfrage des Playboys für ein Fotoshooting. 1995 war sie im Magazin auf der Titelseite.

10 Jahre lang moderierte Arabella Kiesbauer die Talkshow „Arabella“ bei ProSieben. Dadurch wurde sie in Deutschland ein bekanntes Fernsehgesicht. Die Sendung wurde von 1994 bis 2004 im Nachmittagsprogramm gezeigt. Inhalt waren in der Regel die Lebensprobleme der Gäste, die mit lauten Streitgesprächen ihren Unmut äußerten. 2004 wurde die Sendung abgesetzt, nachdem die Quoten immer schlechter wurden. Arabella Kiesbauer moderierte von 1996 bis 1997 parallel „Arabella Night“. Die Sendung wurde ebenfalls bei ProSieben ausgestrahlt, allerdings erst am späteren Abend. Nach dem Ende ihrer Talkshow verschwand sie zwar aus dem deutschen Fernsehen, in Österreich ist sie aber immer noch vor der Kamera aktiv.

Arabella Kiesbauer ist nicht nur eine gute Moderatorin, sie bewies auch schon schauspielerisches Talent vor der Kamera. Sie war 1996 neben Veronica Ferres in „Das Superweib“ zu sehen und spielte 2004 bei „Kommissar Rex“ mit.

Auch als Autorin ist Arabella Kiesbauer Erfolgreich mit Ihren eigenen Büchern. In „Nobody is perfect!“ schreibt sie über die verschiedenen Charaktere ihrer früheren Talkshow. In ihrem Werk „Mein afrikanisches Herz“ thematisiert sie ihre ghanaische Herkunft und alle Emotionen, die sie damit verbindet. Im Herbst 2007 veröffentlichte sie Ihre literarische Spurensuche unter dem Titel „Mein afrikanisches Herz“ im Pendo Verlag. Durch das Erleben ihrer ghanaischen Wurzeln begab sich Arabella Kiesbauer auf emotionale Entdeckungsreise in ein faszinierendes afrikanisches Land voller Rituale und Traditionen.

Das ist aber nicht alles, Arabella Kiesbauer moderierte fünf Mal den Wiener Opernball. Er gilt als der gesellschaftliche Höhepunkt der Ballsaison in Wien. Übertragen wird er live im ORF sowie dem Bayerischen Rundfunk. Zudem war sie zwei Mal als Moderatorin des Life Balls zu sehen. Dieser ist die größte europäische Wohltätigkeitsveranstaltung zu Gunsten AIDS-Erkrankter.

Zudem moderierte von 2012 bis 2014  Arabella Kiesbauer den „Kiddy Contest“ auf PULS 4. Das ist eine österreichische Castingshow für Kinder mit Gesangstalent – quasi das Pendant zu „The Voice Kids“ in Deutschland. Darüberhinaus war sie als Moderatorin in „Starmania“ zu sehen. Das ist eine durch den ORF produzierte Castingshow, ählich wie „The X-Factor“.

Fast 200 Millionen Menschen schauen jährlich zu, wenn 27 Länder beim ESC an treten. Also ein echter Höhepunkt für jeden Moderator. 2015 wurde Arabella Kiesbauer diese Ehre zuteil – sie durfte den 60. Eurovision Song Contest in Wien moderieren. An ihrer Seite: Mirjam Weichselbraun und Alice Tumler.

Arabella Kiesbauer, die Ikone der lauten Nachmittagssendungen, wurde für ihre Talkshow „Arabella“ mit dem Bayerischen Fernsehpreis als „Beste Talk- Newcomerin“, und 1996 mit dem Medienpreis „Das Goldene Kabel“  ausgezeichnet. 2003 bekam Sie die goldene Romy als Spezialpreis der Jury für die Sendung Starmania verliehen. Zudem erhielt sie einen Fernsehpreis für „Starmania“ und den Opernball. Desweiteren wurde ihr das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich verliehen. Die Moderatorin engagiert sich seit Langem für Themen wie Integration.

Seit 2014 trägt Arabella Kiesbauer Dirndl. In der ATV-Sendung „Bauer sucht Frau“ verhilft sie österreichischen Bauern zur großen Liebe. In Deutschland wird die gleichnamige Sendung von Inka Bause moderiert. Kiesbauer moderiert zudem die Sendung „Wirt sucht Frau“, in der sie einsame Landgasthauswirte oder Hüttenwirte verkuppelt.

Es gibt Hinweise zu einem möglichen Comeback ins deutsche TV der beliebten Moderatorin . Arabella Kiesbauer deutete in einem Interview an, dass sie gerne wieder ins deutsche Fernsehen zurück möchte. „Ich habe total Lust! Es gab in der Vergangenheit immer wieder Anfragen und Angebote, doch inhaltlich hat es nie gepasst. Dennoch bin ich offen und freue mich auf alles, was noch kommt“ so Kiesbauer zu.

Wir sind gespannt, wie es mit der Karriere der zweifach Mama weitergeht.

 

Quelle: B W M Communications/Büro Arabella Kiesbauer c/o Eblinger & Partner, 02.06.2019, Foto: Arabella Kiesbauer, Quelle: © ProSieben