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Autobauer Nissan plant Abbau von 10.000 Stellen weltweit

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Nissan steht nach Umsatzrückgängen in den USA und Europa wirtschaftlich unter Druck

Der japanische Autobauer Nissan plant einem Bericht zufolge den Abbau von 10.000 weiteren Stellen weltweit.

Das Unternehmen werde die Maßnahme voraussichtlich am Donnerstag bekanntgeben, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo News am Dienstag unter Berufung auf Unternehmenskreise. Nissan steht nach Umsatzrückgängen in den USA und Europa wirtschaftlich unter Druck. Bereits im Mai hatte das Unternehmen angekündigt, 4800 seiner insgesamt 139.000 Arbeitsplätze weltweit zu streichen.

Von dem zusätzlichen Abbau der 10.000 Stellen sind laut dem Bericht wahrscheinlich unter anderem Werke in Südamerika betroffen.

Nissan hat im abgelaufenen Geschäftsjahr so wenig Gewinn erwirtschaftet wie seit fast zehn Jahren nicht mehr. Zur Begründung hatte das Unternehmen auf ein zuletzt „schwieriges wirtschaftliches Umfeld“ und die Folgen der Affäre um den ehemaligen Aufsichtsratschef Carlos Ghosn verwiesen. Auch für das laufende Jahr gab Nissan bei der Vorstellung seiner Geschäftszahlen im Mai eine düstere Prognose ab.

Nissan verkaufte im abgelaufenen Geschäftsjahr 5,5 Millionen Autos. Der Absatz in den USA ging um mehr als neun Prozent zurück, in Europa sogar um knapp 18 Prozent.

 

Quelle: AFP, 24.07.2019, Foto: Nissan-Zentrale in Yokohama, Quelle: AFP / Kazuhiro NOGI