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Klimastreik- Schüler unter Druck – wer nicht mitmacht ist ein Aussenseiter

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Fridays for Future– immer mehr Schüler nehmen an den Klimastreiks unfreiwillig teil

Die Proteste bildeten das große Finale einer internationalen Klimaschutzwoche. Es wird die wohl größte Demonstration zur globalen Erwärmung in der Menschengeschichte.

Es ist der bisherige Höhepunkt dessen, was mit einer einzigen Person begann – Greta Thunberg, die freitags die Schule schwänzte, um in ihrer Heimat Schweden für besseren Umweltschutz demonstrierte. In mehr als 150 Ländern und auf allen Kontinenten rufen Umweltverbände und Fridays for Future zu Demonstrationen auf, aber welche Rechte haben Schüler, Azubis und Arbeitnehmer und für welchen Ziele konkret gehen die Menschen auf die Straße?

Schüler wiederum haben so viel Sorge vor den Reaktionen der Mitschüler, dass sie dann noch unfreiwillig zur Demo gehen. Denn aus der Gruppendynamik, die sich in den letzten Wochen rund um das Thema Klimaschutz entwickelt hat, ist mittlerweile ein Zwang geworden, der Jugendlichen manchmal auch Bauchschmerzen bereitet.

Philippe Debionne schreibt in der Berliner Zeitung, was die Lehrerin dem Schüler vor versammelter Klasse sagt, der am Freitag lieber seinen Klavierunterricht besuchen möchte:„Wenn Dir Deine Zukunft egal ist, dann brauchst Du natürlich nicht hinzugehen“. Und: „Mir ist meine Zukunft jedenfalls nicht egal“.

Was Debionne präzise in die Wirklichkeit solcher Schule übersetzt: Mach mit beim Klimastreik, oder Du bist ein Außenseiter!

Was der aus Ostdeutschland stammende Vater des Elfjährigen von »derlei „freiwilligem Zwang“, wie er es ausdrückt« hält , trifft die Sache stellvertretend für viele Bürger, nicht nur im Osten: „Das ist wie früher. Das ist genau wie in der DDR“. Ich füge hinzu: angewandter Grönemeyer im kleinen Alltag.

Und Debionnes Vermutung ist Realität: „Es drängt sich die Vermutung auf, dass die ausufernde Klimaschutz-über-Alles-Bewegung, die zunehmend intoleranter und aggressiver auftritt, tatsächlich eine vor allem in westlich geprägten Köpfen entstandene Ideologie ist.”

Die Klimakrise ist keine Krise des Klimas, sondern eine Krise der deutschen und westlichen politischen Kultur insgesamt.

Der Klimastreik ist pure Propaganda. Es ist Zeit für einen Streik gegen den politischen und kulturellen Niedergang des Westens.

Für die Berliner Lehrerin noch das: Meine Lehrer haben mir kritisches Denken nahegebracht – nicht zuletzt als Mittel gegen unkritisches Mitlaufen.

 

NAH & Berliner Zeitung/Presse,News/Medien, 28.09.2019, Foto: Klimastreik- Schüler unter Druck – wer nicht mitmacht ist ein Aussenseiter, Quelle: twitter/christainwilln1

Ein Kommentar

  1. Im Originalartikel wird ein Einzelfall beschrieben, und dann ohne Belege behauptet, es sei in vielen Fällen so. Und das wird hier, erneut ohne jeden Beleg, dann noch weiter aufgebauscht.

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