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Berlin Marathon- Kenenisa Bekele verpasst Weltrekord um zwei Sekunden

Veröffentlicht von Presse

Bekele verpasst Weltrekord beim Berlin-Marathon

Berlin- Kenenisa Bekele ist beim BMW BERLIN-MARATHON ein sensationelles Comeback gelaufen und hat mit 2:01:41 Stunden den Weltrekord um lediglich zwei Sekunden verpasst. Der 37-jährige Äthiopier stellte neben einer Jahresweltbestzeit auch einen Landesrekord auf und wurde zum zweitschnellsten Läufer aller Zeiten hinter Eliud Kipchoge, der in Berlin vor einem Jahr 2:01:39 Stunden lief.

 

2016 hatte Bekele in Berlin in 2:03:03 Stunden gewonnen und den Weltrekord um sechs Sekunden verpasst, dieses Mal fehlten ärgerliche zwei Sekunden. Hinter Kenenisa Bekele wurde sein Landsmann Birhanu Legese als Zweiter mit 2:02:48 Stunden zum drittschnellsten Läufer aller Zeiten. Dritter wurde Sisay Lemma, der mit 2:03:36 ebenfalls eine Weltklassezeit erzielte.

 

Bester deutscher Läufer war Jens Nerkamp (Laufteam Kassel) mit einer persönlichen Bestzeit von 2:14:54 auf Platz 37. „Ich wusste, dass ich in Topform war, aber ich weiß auch, dass ich noch schneller laufen kann“, sagte Kenenisa Bekele, der dreifache Langstrecken-Olympiasieger und Weltrekordler über 5.000 und 10.000 m.

 

Ashete Bekere, die Siegerin des 46. BMW BERLIN-MARATHON, Quelle: SCC EVENTS/Norbert Wilhelmi

 

Bei guten Wetterbedingungen gewann Ashete Bekere (Äthiopien) das Rennen der Frauen in 2:20:14 Stunden vor ihrer Landsfrau Mare Dibaba (2:20:21) und der Kenianerin Sally Chepyego, die nach 2:21:06 Stunden im Ziel war. Die aus Äthiopien stammende Melat Kejeta (Laufteam Kassel), die seit März die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, lief ein glänzendes Marathondebüt: Die 27-Jährige war als Sechste nach 2:23:57 Stunden im Ziel und erzielte das schnellste Debüt einer deutschen Marathonläufeirn aller Zeiten. In der Liste der schnellsten deutschen Läuferinnen aller Zeiten schob sie sich auf Anhieb auf Platz zwei hinter Irina Mikitenko (2:19:19). Der Olympia-Start 2020 in Tokio dürfte Melat Kejeta sicher sein. Anna Hahner vom SCC EVENTS PRO TEAM belegte in 2:36:34 Stunden den 23. Platz.

 

Der BMW BERLIN-MARATHON war erstmalig die finale Station der Abbott World Marathon Majors (AWMM)-Serie. Diese gewannen die Kenianer Eliud Kipchoge, der in Berlin 2018 sowie in London im Frühjahr gewonnen hatte, und Brigid Kosgei. Sie hatte bei den Rennen in Chicago und London triumphiert.

 

Ergebnisse Männer:
1. Kenenisa Bekele (ETH) 2:01:41 Stunden
2. Birhanu Legese (ETH) 2:02:48 Stunden
3. Sisay Lemma (ETH) 2:03:36 Stunden

 

Ergebnisse Frauen:

  1. Ashete Bekere (ETH) 2:20:14 Stunden
  2. Mare Dibaba (ETH) 2:20:21 Stunden
  3. Sally Chepyego (KEN) 2:21:06 Stunden

 

Der BMW BERLIN-MARATHON registrierte eine Rekord-Anmeldezahl von 46.983 Läufern aus 150 Nationen.

 

Über den BMW BERLIN-MARATHON:
Der BMW BERLIN-MARATHON ist einer der größten Marathons der Welt. Auf der superschnellen Strecke wurden bisher elf Weltrekorde aufgestellt (3 von Frauen, 8 von Männern). Seit 2003 wurden alle sieben Weltrekorde der Männer auf der Berliner Strecke erzielt, inklusive der aktuellen Marke von 2:01:39 Stunden (Eliud Kipchoge), aufgestellt im vergangenen Jahr. 2001 gelang es hier erstmals einer Frau, die Traum-Marke von 2:20 Stunden zu unterbieten. Die japanische Olympiasiegerin von 2000, Naoko Takahashi, siegte damals in 2:19:43 Stunden.

Der BMW BERLIN-MARATHON zählt zur Vereinigung der Abbott World Marathon Majors (AWMM), dem Zusammenschluss der bedeutendsten Marathons weltweit (gegründet 2006). Zur AWMM zählen die Marathonläufe von Tokio, Boston, London, Berlin, Chicago und New York.

 

Quelle: SCC EVENTS GmbH , 29.08.2019, Foto: Ashete Bekere, die Siegerin des 46. BMW BERLIN-MARATHON, Quelle: SCC EVENTS/Norbert Wilhelmi