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Briefing im Vorfeld der 25. UN-Klimakonferenz

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Es Tiempo de Actuar- Es ist Zeit zu handeln

Berlin – In zwei Tagen (14. November) steht in Berlin der Klimaschutz ganz oben auf der politischen Agenda  Dann diskutieren hochrangige Vertreter vom Auswärtigen Amt, vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und vom Deutschen Klima-Konsortium über den kommenden Klimagipfel im spanischen Madrid. Im Mittelpunkt der 25. Konferenz der Vertragsstaaten (Conference of the Parties, COP 25) der UN-Klimarahmenkonvention steht weiterhin die Frage der Ambitionssteigerung.

 

Bundesaußenminister Heiko Maas SPD), Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD), PIK-Direktor Johan Rockström (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) sowie weitere Expertinnen und Experten aus Politik und Wissenschaft befassen sich auf dem Treffen intensiv mit diesem globalen Thema. Auf dem Briefings werden außerdem die Möglichkeiten zum entschiedenen Handeln, die Kernbotschaften der jüngsten IPCC-Sonderberichte (Intergovernmental Panel on Climate Change; „Weltklimarat“) und der Umbau der Wirtschaft erörtert.

 

Wie in den vergangenen Jahren veranstaltet das Deutsche Klima-Konsortium gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit das Briefing vor der UN-Klimakonferenz. Die COP 25 findet vom 2. bis 13. Dezember 2019 in Madrid statt. Ursprünglich sollte Santiago de Chile Austragungsort sein.

 

Auch das diesjährige Briefing in Berlin schließt sich dieser Forderung an: Es tiempo de actuar. PIK-Direktor Johan Rockström dokumentiert, wie sehr der Mensch schon in das Klimasystem eingegriffen hat und es nur durch entschlossenes Handeln noch stabilisieren kann. In der anschließenden Diskussion mit der Klimaaktivistin Luisa Neubauer werde es um die politischen Konsequenzen gehen und darum, welche Spielräume die Menschheit gewinnt, wenn sie jetzt in den weltweiten Klimaschutz einsteigt.

 

Im zweiten Teil werden die Kernbotschaften der jüngsten IPCC-Sonderberichte präsentiert und in der Diskussion die Frage angesprochen, wie die Dringlichkeit des Klimaschutzes besser vermittelt und entschlossenes Handeln angestoßen werden kann.

 

Der dritte Teil beschäftigt sich mit dem Umbau der Wirtschaft. Am Beispiel des CO2-Preises und anderen Instrumenten wird deutlich, was die Wirtschaft braucht, um nachhaltig zu werden – aber auch, was sie dafür liefern muss.

 

Rund zwei Wochen vor Beginn der COP 25 schärfen Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft den Blick für die aktuellen Herausforderungen und informieren über den aktuellen Stand der Verhandlungen.

 

Auswahl von Referentinnen und Referenten:

 

Die Konferenzsprache ist Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung

 

Kerstin Tesch/Angel Heinemann/Deutsches Klima-Konsortium, 12.11.2019 Foto: Auswärtigen Amt © Ullrich Baumgarten

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