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Stickstoffdioxid-Belastung deutschlandweit gesunken

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Präsident des Umweltbundesamtes: Umweltpolitik wirkt

Die Belastung mit Stickstoffdioxid (NO2) ist im vergangenen Jahr deutschlandweit weiter gesunken. Der Grenzwert von 40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft wurde 2019 im Jahresmittel nur noch an rund 20 Prozent der verkehrsnahen Messstationen überschritten, im Jahr zuvor war dies noch an 42 Prozent der Messstellen der Fall, wie das Umweltbundesamt am Dienstag mitteilte. Eine vorläufige Auswertung der Messdaten der Länder und des UBA zeige zudem, dass auch insgesamt die Belastung mit Stickstoffdioxid deutschlandweit weiter rückläufig sei.

“Dass die Luft besser wird, ist erfreulich”, erklärte UBA-Präsident Dirk Messner. Dies zeige, “dass Umweltpolitik wirkt”. Bund, Länder und Kommunen, die viel für bessere Luft investiert hätten, könnten den Erfolg nun an den niedrigeren Messwerten ablesen.

Etliche deutsche Städte liegen allerdings weiterhin über dem Grenzwert. Aktuell seien es 19, wenn alle Daten ausgewertet seien, könnte die Zahl noch auf 25 bis 30 Städte steigen, erklärte Messner. Hauptquelle der Stickstoffoxide in Städten ist demnach der Straßenverkehr und hier vor allem der Ausstoß von Diesel-Pkw.

 

AFP, 11.02.2020, Foto: Abgasmessung am Auspuff eines Diesel © AFP/Archiv / THOMAS KIENZLE