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Seehofer gegen zu schnelles Lockern der Ausgangsbeschränkungen

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CSU-Politiker plädiert für die strengsten Maßstäbe, wenn es um die Unterbrechung der Infektionsketten geht

Berlin- Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat Überlegungen eine Absage erteilt, aus ökonomischen Gründen die strengen Ausgehbeschränkungen wegen des Coronavirus in Deutschland vorzeitig wieder zu lockern. „So lange das Virus so wütet, ist der Schutz der Menschen alternativlos“, sagte Seehofer am Donnerstag der „Süddeutschen Zeitung“. Eine Exit-Strategie könne man aus seiner Sicht erst dann angehen, „wenn man dieses schnelle und aggressive Verbreiten des Virus im Griff hat“.

Wirtschaftliche Interessen dürften laut Seehofer den Schutz von Menschenleben nicht überlagern. Die Funktionsfähigkeit wieder herzustellen „unter Inkaufnahme von vielen Toten oder auch Kranken, die geheilt werden, aber bleibende Schäden haben, scheidet für mich aus“, hob Seehofer hervor. Für solche Maßnahmen stehe er nicht zur Verfügung. „Nicht mit mir.“

 

AFP, 26.03.2020, Foto: Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) © AFP/Archiv / Tobias SCHWARZ

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