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Die Wahrheit über Fleisch – Wie ungesund ist es wirklich?

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Ist rotes Fleisch doch nicht ungesund?

Ist was dran am Zusammenhang von Fleischkonsum und Krebs?

Berlin- Die Deutschen verbrauchen durchschnittlich 59 Kilo Fleisch im Jahr: 37 Kilo Schwein, zwölf Kilo Geflügel, neun Kilo Rind und zwei Kilo Wild, Lamm und anderes Fleisch. 59 Kilo – rund 160 Gramm am Tag, ein kleines Steak. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hält das für zu viel. Man solle nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch in der Woche essen, raten die Experten – allerdings vor allem aus ökologischen Gründen.

 

Die Wahrheit über Fleisch - Wie ungesund ist es wirklich?

 

Medien- “Unsere vegetarischen Vorfahren haben vor ca. 2 Millionen Jahren angefangen Fleisch zu essen – nicht nur, weil Tiere so lecker sind, sondern aus reiner Not. Eine Klimaveränderung hat viele überlebenswichtige Pflanzen dezimiert und Fleisch hat sie vor dem Verhungern gerettet. Spätestens mit der Beherrschung des Feuers ist Fleisch ein Grundnahrungsmittel für Menschen. Doch in den letzten Jahren wurde Fleisch immer öfter mit Herzkrankheiten, bestimmten Krebsarten und einem frühen Tod in Verbindung gebracht. Also. Wie ungesund ist Fleisch wirklich?

Fazit: Der weltweit wachsende Fleischhunger ist ökologisch ein großes Problem. Unklar bleibt, welche Menge für die Gesundheit optimal ist. Fleisch liefert hochwertiges Eiweiß (etwa 20 Gramm pro 100 Gramm), aber mehr ist nicht unbedingt besser. Eiweiß aktiviert über bestimmte Steuermoleküle das Zellwachstum. Übermäßiges Wachstum aber kann auch Alterungsprozesse und Krebs begünstigen. Senioren jedoch profitieren von einer proteinreichen Kost.

 

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Funk/ARD/ZDF, 09.04.2020, Foto: Die Wahrheit über Fleisch -- Wie ungesund ist es wirklich? © Grevenbroich/NRW