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Osterspaziergang – Aber wo geht das 2020 noch?

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Osterspaziergang -- Was geht wo?

Es ist vielfach üblich geworden, zu Ostern in der freien Natur, im Grünen spazieren zu gehen. Aber wo geht das 2020 noch?

Regeln, überall Verbote, und nicht wenige davon komplett sinnlos. Achim Winter und Roland Tichy über einen Staat, der überschnappt und notwendiges zur Schikane ausgestaltet. Der Lockdown als Vorwand, bei dem der Schritt zum Lächerlichen schnell gemacht ist, um dem Bürger zu zeigen, was der Staat so alles kann, wenn er nur will. Lesen Sie auch: Der Beitrag Osterspaziergang: Was geht wo?

 

Osterspaziergang - Was geht wo?

 

Eine Pandemie kenne keine Feiertage, hat die Bundeskanzlerin den unter den Einschränkungen ächzenden Bürgern gerade noch einmal eingeschärft. Nun kennt die Pandemie wahrscheinlich auch keine Weltliteratur, sonst würde sie vielleicht zumindest aus Respekt vor Goethes „Faust“ („Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin und leider auch Virologie durchaus studiert“) eine Infektionspause einlegen und uns für ein langes Wochenende das frühlingshafte Wetter genießen lassen: „Vom Eise befreyt sind Strom und Bäche,/ Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,/ Im Thale grünet Hoffnungs-Glück.“ Der berühmte „Osterspaziergang“ aus dem „Faust I“ ist in diesen Tagen Schullektüre Nummer eins, aber in diesem Seuchenjahr liest man ihn ganz anders.

Übervolle Ausflugsboote, Ströme von Wanderern auf engen Wegen, sehen und gesehen werden, all das weiß die Polizei an den kommenden Ostertagen rigoros zu unterbinden. Klar, Familien dürfen weiterhin spazieren gehen, nur halt nicht alle gleichzeitig.

 

 

Tichys Einblick/PSM, 12.04.2020, Foto:  Screenshot Video: Osterspaziergang -- Was geht wo?