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Das Corona-Papier- So war es wirklich

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Gemeinsame Pressemitteilung der externen Experten des Corona-Papiers aus dem Bundesministerium des Innern 

Bericht: “Die an der Erstellung des Corona-Papiers beteiligten Ärzte und Wissenschaftler nahmen die Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern (BMI) vom 10. Mai verwundert zur Kenntnis. Dort schlägt man offenbar bewusst ihre Expertise aus. Jetzt fordern sie das BMI auf, die dort angeblich getätigten Risiko-Abwägungen transparent vorzulegen. Von dem BMI-Mitarbeiter erstellte Analyse:

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„Mitarbeiter des BMI verbreitet Privatmeinung zum Corona-Krisenmanagement Ausarbeitung erfolgte außerhalb der Zuständigkeit sowie ohne Auftrag und Autorisierung“ 

Der Umgang mit dem Corona-Virus sei ein „globaler Fehlalarm“, die Bundesregierung leiste sich „gravierende Fehlleistungen des Krisenmanagements“. So lauten nur zwei von vielen ungeheuerlichen Schlüssen, die ein Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums aus der Abteilung KM (Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) in einer „internen Analyse“ seines Referats im Bundesinnenministeriums zog.

So zumindest steht es auf dem Briefkopf eines rund 81 Seiten starken Papiers, das der BMI-Mitarbeiter am Freitag an einen großen Verteiler in diverse Landesinnenministerien verschickte. Doch ein Sprecher des Bundesinnenministeriums erklärte am Montag, dass der betroffene Mitarbeiter „weder einen Auftrag noch eine Autorisierung“ hatte. Stattdessen soll er „unter Verwendung des BMI-Briefkopfs seine kritische Privatmeinung zum Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung“ verbreitet haben. Inzwischen sei gegen den Mitarbeiter ein Arbeitsverbot verhängt worden.

Mehr Informationen finden Sie unter: Achgut.com

 

© Achgut Media GmbH, 13.05.2020, Foto: Systembild für: Das Corona-Papier- So war es wirklich © Engin Akyurt

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