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Christian Drosten- Corona Karriere begann 2002

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Christian Drosten ist momentan einer der wichtigsten Berater und Wissenschaftskommunikatoren Deutschlands

Berlin- Er macht einen täglichen Podcast, sitzt in Talkshows und Pressekonferenzen: Der Berliner Virologe Christian Drosten ist momentan einer der wichtigsten Berater und Wissenschaftskommunikatoren Deutschlands. Wie hat er das geschafft?

 

Video: Christian Drosten Warum ihm die Politiker bei Corona vertrauen Lebenslauf, Karriere, Aktuelles

 

Dunkle Locken, ernste Miene: Seit dem Ausbruch des Coronavirus in Deutschland kennt fast jeder Christian Drosten. Der Virologe der Berliner Charité ist vom Arzt zum Medienstar avanciert: Für den NDR klärt er täglich in einem Podcast über das Coronavirus auf, in Pressekonferenzen berichtet er an der Seite von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und in Talkshows wie „Maybrit Illner“ ist er gerade der interessanteste Gast. Wie aber hat es der 47-Jährige zu DEM Viren-Experten Deutschlands geschafft? Ein Kurzporträt.

Christian Drosten ist 47 Jahre alt. Er wuchs auf einem Bauernhof im Emsland auf. In Dortmund und Münster studierte er Chemietechnik und Biologie, später noch Humanmedizin in Frankfurt am Main. Später arbeitete er am Institut für Tropenmedizin am Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg. Dort etablierte er ein Forschungsprogramm zur molekularen Diagnostik tropischer Viruskrankheiten. 2003 war Drosten einer der Entdecker des Sars-Virus. Zusammen mit einem anderen Forscher gelang ihm die Entwicklung eines diagnostisches Tests auf das Virus. Schon in seiner Habilitation an der Universität Frankfurt hatte er sich mit Nachweistests befasst. Seine Erkenntnisse zu Sars gab er damals schnell über das Internet bekannt und ließ andere daran teilhaben. Von 2007 bis 2017 war er Leiter der Virologie in Bonn, seit 2017 arbeitet er an der Charité in Berlin. Drosten wurde bereits mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

 

 

alarupala ́s Satire/PSM.Media, 27.07.2020, Foto: Charité – Universitätsmedizin Berlin © Charité – Universitätsmedizin Berlin