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Bareiß kritisiert kostenlose Corona-Tests für Reiserückkehrer

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Tourismusbeauftragter lehnt kostenlose Corona-Tests ab

Berlin- Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), hat die geplante kostenlose Abgabe von Corona-Tests an Reiserückkehrer kritisiert.

“Verantwortungsvolles Reisen beginnt bereits mit der Urlaubsplanung, die in diesen Zeiten eben auch einen Corona-Test umfasst. Die möglichen Kosten für einen Test gehören damit grundsätzlich zu den Reisekosten und müssen nicht zwingend von der Solidargemeinschaft getragen werden”, sagte Bareiß der Düsseldorfer “Rheinischen Post (Donnerstag).

Er begrüßte hingegen die Aufhebung der Reisewarnung für vier türkische Provinzen in Urlaubsgebieten. “Die Regionen Antalya, Izmir, Aydın und Muğla sind extrem beliebt bei deutschen Touristen, das dürfte den deutsch-türkischen Tourismus stark fördern.” Davon würden Unternehmen profitieren und damit deutsche Arbeitsplätze erhalten bleiben. “Reisen verbindet Länder und Kulturen miteinander und trägt somit zum Zusammenhalt bei. Das ist gerade in der heutigen Zeit wichtiger denn je.” Die Entscheidung sei ein wichtiges Signal für potentielle Urlauber und schaffe neues Vertrauen ins Reisen. Wichtig blieben Achtsamkeit und Respekt gegenüber den Mitreisenden. Der Schutz der Gesundheit stehe an erster Stelle.

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Rheinische Post, 06.05.2020, Foto: Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU) © Thomas Bareiß/ Deutscher Bundestag

Ein Kommentar

  1. Kostenlos ist irreführend und nicht ganz richtig.
    Die Tests sind nicht kostenlos, sondern werden aus Krankenkassenbeiträgen finanziert, die die Bürger bezahlen müssen.
    Die sogenannten Vorsorgeuntersuchungen und auch Impfungen sind ebenfalls nicht kostenlos. Sie werden durch Krankenkassenbeiträge finanziert.
    Für notwendige Therapien ist dann nur ein begrenztes Budget vorhanden, das aufgeteilt wird.
    Die Krankenkassenbeitragszahler haben ja nun leider kein Mitspracherecht in Bezug darauf, was finanziert wird. Die dürfen nur zahlen. Entscheiden tun dann andere. Genauso wie bei den Steuern und beim GEZ-Sevicebeitrag.

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