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Die Player: Drosten, Ferguson, die Charité und die Rolle von TIB Molbiol

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Die lukrativen Allianzen bringen den Chefvirologen der Charité in Erklärungsnot

Berlin- Meinungen: “Das auf PCR-Kits spezialisierte Berliner Biotechunternehmen TIB Molbiol und der Chefvirologe der Charité, Christian Drosten, betreiben nach Recherchen des Magazins Rubikon seit Jahren ein «Geschäft mit der Angst». Besonders pikant: Drosten entwickle Verfahren an staatlichen Forschungseinrichtungen, ohne sie schützen zu lassen — die würden dann von TIB Molbiol für viel Geld in Form von PCR-Kits verkauft. Wie Corona Transition zudem herausfand, kooperiert auch der Schweizer Pharmagigant ROCHE mit TIB Molbiol und der Charité. Und das bereits seit 2003.

 

SCA Termin 22 - Die Player: Drosten, Ferguson, die Charité und die Rolle von TIB Molbiol

 

«Im Hintergrund haben Drosten und Landt ein äußerst erfolgreiches Geschäftsmodell aufgebaut», schreibt Rubikon, und: «Dabei gibt es eine klare Rollenverteilung: Drosten ist Pandemien auf der Spur und kommuniziert geschickt ihre wirkliche oder vermeintliche Gefährlichkeit in der Öffentlichkeit. So vergrößert er den Markt für die Landtsche Firma TIB Molbiol in Berlin, die mit Testangeboten bereitsteht. Im Folgenden soll beschrieben werden, wie das System funktioniert und welche Firmen der Familie Landt involviert sind. Ein weiterer Abschnitt präsentiert Kostproben der Homestorys über die Landts. Prof. Drostens Allianz mit der Milliardärsfamilie Quandt wird im letzten Teil skizziert».

Rubikon weiter:

«Die Kooperation folgt seit Jahren einem simplen Prinzip:

Der im öffentlichen Dienst stehende Drosten erforscht den Erreger einer Krankheit und entwickelt gleichzeitig mit der Firma TIB Molbiol von Landt Testsysteme. Das Forschungsergebnis gehört seinen Arbeitgebern, 2003 dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM), später der Uni Bonn, aktuell der Charité. Sie könnten die wirtschaftliche Verwertung für sich nutzen.

Nun wird oft so verfahren: Die öffentlichen Einrichtungen verzichten auf die Verwertung und gestatten Drosten stattdessen, die Entdeckungen international zu publizieren. Damit sind sie für alle Interessierten wirtschaftlich nutzbar.

Das hört sich so an und wird medial auch so verkauft, als sei dies ein Geschenk an die internationale Gemeinschaft der Wissenschaft.

In der Tat kann nun auch Landt keine Patente darauf anmelden. Allerdings sitzt er vor allen Mitbewerbern bereits in den Startlöchern, denn er war an der Entwicklung von Tests ja oft beteiligt. Wo nicht, gab es zuvor einen Informationsaustausch.

Immer wieder wird Landt so oder ähnlich zitiert:

«Wir waren schon 2003 bei der SARS-Pandemie mit die Ersten, später auch bei der Geflügelpest und der Schweinegrippe.»

2011 ging es gemeinsam mit Roche um EHEC, 2012 MERS, 2016 das Zikavirus. Nicht immer wurden gemeinsam Tests entwickelt, doch stets gab es die Arbeitsteilung: Drosten klopft die Öffentlichkeit weich, Landt hat die passenden Angebote.

Als markanten Punkt der Kooperation erwies sich der Ausbruch von SARS, denn:

«2003 war für Landt das Jahr des wirtschaftlichen, für Drosten des medialen und wissenschaftlichen Durchbruchs. Christian Drosten war damals noch am Bernhard-Nocht-Institut (so im Original, Anmerkung des Autors) für Tropenmedizin (BNITM) in Hamburg und entwickelte mit TIB Molbiol sowie der Hamburger artus Biotech, die 2005 von Qiagen aufgekauft wurde, ein RT-PCR-Kit für SARS-assoziierte Coronaviren. Die Berliner um Geschäftsführer Olfert Landt synthetisierten damals alle vom BNI entworfenen Primer und Sonden», schreibt 2020 das Fachmagazin LaborJournal.»

Corona Transition hat die Berliner Charité um eine Stellungnahme zu den Vorwürfen gebeten. Trotz eines angemessenen Zeitraums haben wir auf folgende Fragen keine Antwort erhalten:

1. Die von TIB Molbiol derzeit vertriebenen SARS-CoV-2 Testkits basieren auf der Entwicklung von Prof. Drosten an der Charité und am BNI. Wie wurde das geistige Eigentum der Charité geschützt, und welche Patente wurden hierzu angemeldet?

2. Nach welchem Schlüssel werden die angefallenen Millionengewinne an die Charité ausgezahlt?

3. Welchen Anteil erhält Prof. Drosten aus den angefallenen Gewinnen?

4. Falls es KEINE Patentanmeldung gab: Wie rechtfertigt die Charité die in so einem Fall verschenkte Forschungsleistung an ein Privatunternehmen, und nach welchen Kriterien wurde entscheiden?

5. Die Produktion der Kits/Reagenzien erfolgt durch die Fa. ROCHE. Welche Vergütung erhält die Charité von ROCHE für die Nutzung des geistigen Eigentums der Charité?

6. Welche Gesellschaft der Charité kümmert sich um die kommerzielle Verwertung von Innovationen, die mit öffentlichen Geldern an der Charité entwickelt wurden?

Tatsächlich belegen Dokumente vom 17. April 2003, die Corona Transition vorliegen (siehe PDF), die Kooperation zwischen Drosten, TIB Molbiol und Roche bereits beim Ausbruch von SARS. Schon damals verfuhr das Trio nach dem gleichen Prinzip: Entwicklung an einer staatlichen Einrichtung durch Drosten, kein Patentschutz — aber kommerzielle Nutzung und Verwertung durch TIB Molbiol und Roche.

Für die Bundsregierung dürfte dieses Kooperationsmodell pikant sein. Denn von den PCR-Massentests, die auch infolge von Chritian Drostens Empfehlungen eingeführt wurden, profitieren am Ende ein Schweizer Pharmakonzern mit Milliardenumsätzen und ein Berliner Biotechunternehmen, die sich mit Hilfe Drostens das geistige Eigentum der deutschen Spitzenforschung seit 17 Jahren kostenlos zunutze machen.”

Der Corona Ausschuss wurde von vier Juristen ins Leben gerufen. Er führt eine Beweisaufnahme zur Corona-Krise und den Maßnahmen durch.

Quelle:

Das Corona-Traumpaar – 18. August 2020

DER GOLDJUNGE CHRISTIAN DROSTEN – 6. Juli 2020

Rubikon, 22.10.2020, Foto: Video: Corona Ausschuss © Screenshot Video

2 Kommentare

  1. Nun dürfte doch wohl selbst Herr Steinmeier etwas ins Schwitzen kommen oder sind Sie so abgebrüht und skrupellos ???

    1. Äh. War ist daran so schlimm, wenn ein Institut Ergebnisse veröffentlicht oder mit Firmen zusammenarbeitet? Das ist bei anderen Fördertöpfen/Geldgebern (z. B. DFG oder BMBF) ebenfalls erwünscht.

      So arbeiten z.B. Automobilkonzerne auch gerne mit der RWTH zusammen. Im Gegensatz zur vorgestellten Situation fließen dort aber Multimillionen zu Einzelunternehmen, die nur selten (für Wettbewerber weiterverwertbare) Papers erzeugen.

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