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Jens Spahn- Corona-Infektion habe ihn demütig gemacht

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Spahn hat leichte Erkältungssymptome

Berlin- Jens Spahn (CDU) verteidigt die am Mittwoch von Bund und Ländern bis Ende November vereinbarten harten Corona Maßnahmen gegen die Pandemie. Der Gesundheitsminister spricht auch über seine eigene Corona-Erkrankung.

Gesundheitsminister Jens Spahn hat durch seine eigene Corona-Erkrankung einen anderen Blick auf die Pandemie gewonnen. Die Erfahrung habe ihn “demütig” gemacht, sagte der Politiker am Donnerstagmorgen in einem Telefon-Interview im WDR. Die Infektionszahlen stiegen gerade bei den Älteren wieder rasant. „Ich will nicht warten, bis die Intensivstationen überfüllt sind“, sagte er. „Wenn sie überfüllt sind, ist es zu spät.“

Es gehe ihm selbst gut, er habe nur leichte Erkältungssymptome. Die Arbeit seines Gesundheitsamtes vor Ort habe er als professionell und unaufgeregt empfunden, sagte der Minister. Spahn ist derzeit in häuslicher Quarantäne.

Leichte Erkältungssymptome haben Herrn Spahn “demütig” gemacht, wir hätten eher Gedacht, das ihn das zum umdenken gebracht hätte.

 

WDR/PSM, 29.10.2020, Foto: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, © AFP/Archiv / John MACDOUGALL