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StäV- Angesagte Regierungskneipe erteilt Merkel und Müller,Hausverbot

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Wegen Corona-Maßnahmen- Merkel, Müller und andere Politiker haben Hausverbot in Berliner Kneipe

Berlin- “Sie gingen dort ein und aus, Angela Merkel, Olaf Scholz oder Karl Lauterbach. Doch nun haben sie dort Hausverbot: Als Reaktion auf die verordnete Schließung aller Gaststätten möchte die legendäre Berliner Politkneipe “Ständige Vertretung” (StäV) einige Politiker nicht mehr bedienen. In diesem Video erklären sie ihre Beweggründe und rufen Gastronomen bundesweit auf, es ihnen gleichzutun.” So der Bericht von Lokal Heute.

 

Hausverbot für Merkel & Co - Gastronomen setzen Zeichen (Ständige Vertretung, StäV, Corona)

 

Hausverbot für Angela Merkel und Michael Müller: Als Reaktion auf die verordnete Schließung aller Gaststätten ab diesem Montag möchte die legendäre Berliner Polit-Kneipe “Ständige Vertretung” (StäV) der Bundeskanzlerin, dem Regierenden Bürgermeister und weiteren Spitzenpolitikern kein Kölsch mehr ausschenken und auch kein Eisbein mehr servieren. Die erneute Zwangsschließung sei eine Katastrophe für die Gastronomie, sagte Geschäftsführer Jörn Peter Brinkmann der Deutschen Presse-Agentur am Samstag und warf der Bundesregierung bei ihrer Corona-Politik Aktionismus statt überlegtes Handeln vor.

In einem Video erklärten Brinkmann und sein Partner Jan Philipp Bubinger, die Politik habe die Zeit seit April nicht genutzt, um das Land auf eine zweite Corona-Welle vorzubereiten. Die “StäV” etwa habe dagegen aufwendig Vorsorge getroffen, um ihre Gäste zu schützen. Eine Schließung der Gaststätten sei nicht nachzuvollziehen. Brinkmann rief seine Kollegen in der Gastronomie auf, sich dem Hausverbot gegen die Politiker anzuschließen.

Wirte wollen Gespräch anbieten

Der Bann der “StäV” trifft auch Finanzminister Olaf Scholz, Gesundheitssenatorin Dilek Kalyci (beide SPD) sowie Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU). Davor hatte die “B.Z.” berichtet. Merkel und Scholz seien bereits in der “Stäv” gewesen, von Söder wisse er es nicht genau, sagte Brinkmann.

Allerdings zeigte sich der Wirt versöhnlich. Würde die Kanzlerin irgendwann dennoch zur “StäV” kommen (“jetzt geht es ja nicht, wir müssen ja schließen”) würde er zunächst das Gespräch mit ihr suchen.Die “StäV” mit ihrem rheinländischem Flair neben dem Bahnhof Friedrichstraße war 1997 von zwei Bonner Gastwirten in Berlin gegründet worden – zunächst vor allem für die Umzügler aus Ministerien und Ministerin nach Berlin. Brinkmann und Bubinger hatten das Lokal vor drei Jahren übernommen.

 

dpa / LokalHeute /PSM.Media, 01,11.2020, Foto:  Die Mutter aller STÄNDIGEN VERTRETUNG – die StäV BERLIN © Drautzburg // Grunert GbR

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