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Terroranschlag in Wien- Immer noch keine Entwarnung

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Drei Tote nach Anschlag in Wien

Österreich – In der Innenstadt von Wien fallen am Montagabend Schüsse. Es gibt mindestens 15 Verletzte und drei Tote. Die Polizei vermutet, dass mindestens ein Täter flüchtig ist.

6.25 Uhr: Die Terrorattacke von Wien geht nach den Worten von Österreichs Innenminister Karl Nehammer auf das Konto mindestens eines islamistischen Terroristen. Der Attentäter sei ein Sympathisant der Terrormiliz „Islamischer Staat“ gewesen, sagte Nehammer am Dienstagmorgen in Wien.

4.50 Uhr: Die Suche nach einem weiteren Attentäter läuft nach den Schüssen von Wien auch am frühen Morgen auf Hochtouren. Aufgrund der Gefahrensituation wurden die Bürger aufgerufen, möglichst zu Hause zu bleiben. Schüler müssen am heutigen Dienstag in Wien nicht zur Schule.

2.45 Uhr:  Stunden nach den Schüssen in Wien ist ein zweites Opfer der Angreifer gestorben. Eine Frau sei im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen, sagte Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) im ORF. Darüber hinaus erklärte er, dass der erschossene Attentäter wohl keinen Sprengstoffgürtel, sondern eine Attrappe getragen habe. Dies werde derzeit noch näher untersucht. Der Mann sei mit einer Langwaffe, aber auch mit einer Pistole und einer Machete ausgerüstet gewesen. Er war „sehr umfassend vorbereitet“, wie Ludwig erklärte. Die Polizei überprüft derzeit noch die Identität des Attentäters.

 

 

Wien: Mehrere Täter mit Gewehren – Polizei spricht von sechs Tatorten

0.44 Uhr: Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz verurteilte den Angriff in Wien als „widerwärtigen Terroranschlag“. „Es ist der Polizei gelungen, einen Täter auszuschalten, aber es sind nach wie vor mehrere Täter auf der Flucht“, sagte er am späten Abend im ORF. Auch nach Mitternacht gab es noch keine Entwarnung. Kurz nannte die Sicherheitslage in der Stadt weiterhin sehr angespannt, Einsatzkräfte suchten auf Hochtouren nach mehreren Tätern. Das gesamte Zentrum der österreichischen Hauptstadt war weiträumig abgesperrt. An die zwei Millionen Einwohner appellierten die Behörden, zu Hause zu bleiben. Neben der Polizei waren auch Soldaten im Einsatz.

Kurz forderte die Bevölkerung in Wien dazu auf, weiter an einem sicheren Ort zu bleiben. „Ob es möglich ist, morgen in der Früh ganz normal das öffentliche Leben aufzunehmen, das wird stark von der heutigen Nacht abhängen und ob es gelingt, die Verdächtigen zu fassen beziehungsweise auszuschalten.“ Ein antisemitischer Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden. Zugleich fügte er hinzu: „Wir können zu dem Hintergrund noch nicht wirklich etwas sagen.“

 

"Widerwärtiger Terroranschlag" - 2 Tote und viele Verletzte in Wien

 

Schüsse in Wien: Täter feuerten „wahllos auf Personen in den Lokalen“

0.04 Uhr: Nach den Schüssen in Wien mit zahlreichen Verletzten und mindestens zwei Toten ist nach Angaben des Wiener Bürgermeisters Michael Ludwig noch unklar, wie viele Täter an dem mutmaßlichen Terrorangriff in der österreichischen Hauptstadt beteiligt waren. Auch zu den Hintergründen gebe es noch „keine gesicherten Erkenntnisse“, sagte der 59-Jährige im ORF. Ludwig erklärte, dass bei dem Angriff „wahllos auf Personen in den Lokalen“ geschossen worden sei – vor allem auf jene, die draußen saßen. Es könne derzeit noch nicht abgeschätzt werden, ob es „weitere Gefahrenmomente gibt“. Er rief die Wiener Bevölkerung daher dazu auf, zu Hause zu bleiben und Ruhe zu bewahren.

Ludwig erklärte, dass einer der Angreifer womöglich einen Sprengstoffgürtel getragen hat. Es gebe diese Vermutung, sagte er. „Wir werden bald mehr wissen, ob es sich um einen solchen Sprengstoffgürtel gehandelt hat“, erklärte der Politiker.

 

 

Schüsse in Wien: 15 Verletzte in Krankenhäuser eingeliefert

23.37 Uhr: Nach dem mutmaßlichen Terroranschlag in Wien sind bis zum späten Abend 15 Verletzte in Krankenhäuser eingeliefert worden. Das sagte der Sprecher des Wiener Gesundheitsverbunds, Christoph Mierau, der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Mindestens sieben der Opfer hätten schwere Verletzungen davongetragen. Die Wiener Polizei hatte zuvor mitgeteilt, dass bei dem Anschlag in der Wiener Innenstadt ein Passant gestorben sei und mehrere Menschen schwer verletzt worden seien, darunter ein Polizist.

23.06 Uhr: Nach den Schüssen und mehreren Verletzten und Toten in Wien kreisen über der Innenstadt am späten Abend weiter Hubschrauber, Polizeisirenen klingen durch die Nacht. Einsatzwagen rasen aus den Außenbezirken in Richtung Innenstadt, in der sich die laut Innenminister mutmaßliche Terrorattacke ereignet hat.

Im 1. Bezirk, der historischen Wiener Innenstadt, sitzen Gäste in Lokalen und warten darauf, dass die Polizei ihnen grünes Licht zum Verlassen gibt. Um den Schwedenplatz, einer belebten Ausgehmeile an einem Verkehrsknotenpunkt am Donaukanal, in dessen Nähe die ersten Schüsse gefallen sind, sind die Straßen voller Blaulicht, weiträumig ist der ganze Bezirk abgesperrt.

Schüsse in Wien: Passanten fliehen in Panik

Unmittelbar nach den Schüssen war auf Videos zu sehen, wie Passanten in Panik durch die Fußgängerzonen rannten. Nach Angaben von Reportern hoben manche die Arme, um den Polizisten zu zeigen, dass sie unbewaffnet waren.

Die Polizei appelliert weiter an alle Menschen in Wien, zuhause zu bleiben. Die Straßen in den innenstadtnahen Bezirken haben sich geleert, vereinzelte Passanten gehen mit schnellerem Schritt vorbei. Vor einer Bar einige Straßen stadtauswärts des Rings sitzen noch einige Gäste, fast jeder von ihnen schaut gebannt auf sein Smartphone. Der Montag war der letzte Abend vor dem Corona-Lockdown in Österreich. Die Straßen in der Innenstadt waren gut gefüllt.

22.38 Uhr: Die Polizei in Wien spricht nach den Schüssen in der Innenstadt nun von mehreren Tätern mit Langwaffen. Es gebe (derzeit) sechs Tatorte. Außerdem bestätigt die Wiener Polizei ein Todesopfer. Es gebe mehrere Schwerverletzte, unter ihnen auch ein Polizist.

Rettungsdienst nach Schüssen in Wien: Mehrere Tote und Verletzte

22.34 Uhr: Bei der mutmaßlichen Terrorattacke in der Wiener Innenstadt hat es nach Angaben des Wiener Rettungsdienstes mehrere Tote und Verletzte gegeben. „Zahlenmäßig eingrenzen können wir das noch nicht, wir sind noch dabei, uns einen Überblick zu verschaffen“, sagte der Sprecher der Wiener Berufsrettung, Daniel Melcher, der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

Der Angriff dauere an und es gebe mehrere Täter, sagte zuvor Innenminister Karl Nehammer dem Fernsehsender ORF.

In der Wiener Innenstadt werden nach Angaben der Polizei derzeit keine Haltestellen mehr vom öffentlichen Nahverkehr angefahren. „Bleiben Sie in Sicherheit, verlassen Sie öffentliche Orte umgehend“, twitterte die Polizei der österreichischen Hauptstadt.

Schüsse in Wien: Große Teile der Innenstadt abgeriegelt

22.20 Uhr: Nach den Schüssen sind große Teile der Innenstadt von Wien nach Medienberichten von der Polizei abgeriegelt. Die Polizei sei mit allen verfügbaren Kräften im Einsatz. Die Anwohner wurden aufgefordert, ihre Wohnungen nicht zu verlassen.

Auf einem Video, das dem Magazin „Falter“ vorliegt, soll zu sehen sein, wie ein Mann gegenüber der Synagoge in der Wiener Innenstadt wahllos in Lokale schießt.

Mitten in Wien: Maskierter Schütze gibt Schüsse ab

Erstmeldung vom 02.11.2020, 21.01 Uhr: Bei den Schüssen in Wien habe es mehrere Verletzte gegeben. Das berichtet die österreichische Nachrichtenagentur APA. Die Polizei Wien berichtet bei Twitter über einen größeren Polizeieinsatz in der Innenstadt. Auf Videos, die der Privatsender „Oe24“ am Abend ausstrahlte, war ein maskierter Schütze zu sehen, der auf offener Straße zumindest zwei Schüsse abfeuerte. Ein anderes Video zeigte eine große Blutlache vor einem Restaurant.

Das Innenministerium sprach gegenüber der APA entweder von einem Terroranschlag oder einem Amoklauf. Ein Täter soll tot sein, ein weiterer befand sich möglicherweise auf der Flucht.

 

dpa, 03.11.2020, Foto: Großeinsatz der Polizei in Wien. Nach einem Anschlag kommt es zu Toten und Verletzten.© Georg Hochmuth/dpa

Ein Kommentar

  1. Ich denke wir sollten nun nicht alle Allah Anhänger in einen Topf werfen aber sehr sehr gezielt darauf schauen was diese Menschen in Europa mit unsren demokratischen Rechten auf Religionsfreiheit machen. Wenn wir in diese Länder im Urlaub waren, haben wir uns an die Regeln klar und eindeutig gehalten und ihre Gebete ob in der Türkei oder Marokko sowie den Malediven nicht nur akzeptiert sondern auch sind wir Ihnen mit Achtung begegnet. Doch was machen diese hier von uns ernährten Gäste? Sie verlangen unseren christlichen Glauben zu verstecken, verlangen Weihnachte die Geburt unseres Jesus zu diskriminieren. Die haben hier nichts verloren und gehören sofort ausgewiesen. Hier gelten unsere Regeln und nicht noch mehr Muslime in die Polizei als dann Rassisten gegenüber Christen. Deutsches Volk lasst Euch nicht die erkämpften Rechte wegnehmen Bitte keine Gewalt aber sofort deutliche Worte und faire Diskussion mit dieser islamfreundlichen Regierung, die uns gegen viel Geld bereits verkauft hat. Die CDU ist der Steigbügel des Islam in Deutschland nach meinen momentanen Wahrnehmungen Macron und andere Politiker haben bereits Statements dazu abgegeben die Bundesregierung hält sich zurück. Für mich und meinen Wahrnehmungen schändlich !!!

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