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Querdenkern- Proteste gegen Maßnahmen immer aggressiver

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Nagelt ihn an ein Kirchentor-  Polizist selbst samt Familie von Querdenken bedroht

Berlin- Die gegen die Corona-Maßnahmen gerichteten Proteste von Anhängern der Stuttgarter Initiative “Querdenken 711”- Bewegung werden offenbar immer aggressiver. So sehen sich ein Berliner Polizist und seine Familie massiven Attacken ausgesetzt.

Demnach haben laut einem Bericht des Berliner “Tagesspiegels” (Donnerstag- Ausgabe) einen Vertreter der Szene rund um die “Querdenker” unter anderem ein Video der Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen vom 1. August in Berlin veröffentlicht. Darauf ist der Einsatzleiter einer Hundertschaft zu sehen, der laut Bericht damals die Aufgabe hatte, einen Protest der Stuttgarter Initiative “Querdenken 711” am Brandenburger Tor aufzulösen – aufgrund dessen werden der Polizist und seine Familie jetzt offenbar massiv bedroht.

Foto und Adresse auf Social Media veröffentlicht

Nach seinem Einsatz hätten Corona-Skeptiker Namen, Foto und Privatadresse des Polizisten in sozialen Netzwerken veröffentlicht. Danach seien der Beamte und seine Familie über Wochen Beschimpfungen und Drohungen unter anderem über das Telefon ausgesetzt gewesen, heißt es in dem Bericht.

Wie die Zeitung weiter berichtet, sei zudem in einem Blog von Corona-Skeptikern die Drohung veröffentlicht worden, in der unter anderem gefordert wird, den Berliner Polizisten an ein Kirchentor zu nageln. Mittlerweile biete die “Querdenken”-Bewegung im Internet T-Shirts mit dem Bild des Polizisten an.

 

Tagesspiegel/ PSM, 06.11.2020, Foto: Systembild für Berlin Demo © PSM.Berlin

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