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Weiteres Dienstreiseprivileg für Beamte in Zug und Flieger

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Dienstreiseregelung für Bundesbeschäftigte- Inakzeptables Privileg- zweites Ticket für einen leeren Nebenplatz gratis

Berlin- Den Beamten oberster Bundesbehörden sollen bei Bahnfahrten in Corona-Zeiten nicht allein das eigene Ticket erstattet bekommen, sondern auch noch ein zweites Ticket für einen leeren Nebenplatz.

Die Idee ist im Sinne des Infektionsschutzes effektiv. Sie ist aber vor allem skandalös. Die Corona-Beschränkungen belasten Menschen zunehmend. Privilegien für Staatsbedienstete erscheinen da wie Gift. Das Gift wirkt unabhängig davon, wie viele Beamte das Privileg in Anspruch nehmen. Außerdem lehnen die Bahn und ihr Eigentümer, der Bund, trotz steigender Infektionszahlen einen garantierten Mindestabstand für alle Passagiere ab. Begründet wird dies damit, dass es keinen Nachweis über eine besondere Ansteckungsgefahr in Zügen gebe.

Warum soll dann Beamten ein Mindestabstand garantiert werden? Nun heißt es bei der Bahn, jeder Reisende dürfe nur einen Sitzplatz belegen. Ein zweites Ticket nütze da gar nichts. Mag sein: Doch das Signal einer hanebüchenen Ungleichbehandlung ist längst ausgesandt.

 

Frankfurter Rundschau, 17.11.2020, Foto: ICE /Weiteres Dienstreiseprivileg für Beamte in Zug und Flieger © Jürgen

Ein Kommentar

  1. Es wird immer drastischer mit einer Ungleichbehandlung gemäß dem christlichen Prinzipien von CDU und CSU vor Gott sind alle Menschen gleich nur Beamte sind eben gleicher oder wie. Das ist eine blanke Provokation und da wundert man sich über Ausschreitungen? Aber deswegen Ausschreitungen zu zulassen oder zu befürworten wäre ja genau das was diese Scharfmacher um Lauterbach und Konsorten wollen. Deutsches Volk laßt Euch nicht provozieren, sondern wählt Esken und Lauterbach und Söder nie wieder sondern deie Menschen denen ihr vertrauen könnt Schaut mal im Internet bei die Basis nach Basisdemokratische Partei

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