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Trier- Amokfahrt- mehr als zwei Tote- 51-Jähriger festgenommen

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Autofahrer rast durch Trierer Fußgängerzone – Zwei Tote- Kind unter den Toten

Ein Autofahrer ist am Nachmittag durch die Trierer Fußgängerzone gerast. Dabei erfasste der Wagen offenbar wahllos Menschen. Nach ersten Informationen der Polizei gibt es mindestens zwei Tote und zehn Verletzte.

Mittwoch (2. Dezember)

+++ Gedenkminute für die Opfer +++
16:00 Uhr

 

 

+++ Weißer Ring: “Blick auf die Opfer richten”
15:15 Uhr

Auch der Weiße Ring fordert, den Blick auf die Opfer und ihre Angehörigen zu richten. “Im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses sollten nie der Täter und seine möglichen Motive stehen, sondern die Menschen, die durch seine Tat Leid erfahren mussten”, so der Landesvorsitzende der Opferschutzorganisation in Rheinland-Pfalz, Werner Keggenhoff. Er sagte den Betroffenen in Trier rasche und unbürokratische Unterstützung zu. Ehrenamtliche Helfer des Weißen Rings hätten bereits mit der Betreuung begonnen.

+++ Notfall-Hotline für Betroffene eingerichtet +++
15:00 Uhr

Die Polizei Trier und der Opferbeauftragte des Landes haben gemeinsam eine telefonische Hotline für Angehörige und Betroffene eingerichtet.

 

 

+++ Eines der Opfer war Berufsschullehrerin +++
14:45 Uhr

Unter den Opfern ist auch eine Lehrerin einer berufsbildenden Schule. Das hat das Bildungsministerium mitgeteilt. “Das ist eine furchtbare Situation für das Kollegium sowie für die Schülerinnen und Schüler, die ihre Lehrerin sehr geschätzt haben”, so Ministerin Stefanie Hubig (SPD). Schüler und Kollegium würden intensiv betreut. “Fünf Menschen wurden sinnlos aus dem Leben gerissen”, so Hubig. Ihre Gedanken seien bei den Familien und Angehörigen der Verstorbenen. Neben der Lehrerin starben zwei weitere Frauen sowie ein 45 Jahre alter Mann und sein wenige Wochen altes Baby.

+++ Haftbefehl wegen Mordes gegen mutmaßlichen Täter erlassen +++
14:00 Uhr

Der mutmaßlichen Todesfahrer kommt in Untersuchungshaft, nicht in die Psychiatrie. Der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Trier hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den 51 Jahre alten Beschuldigten erlassen. Es geht um den Verdacht des Mordes in fünf Fällen sowie des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung in 18 weiteren Fällen. Laut Staatsanwaltschaft hat der Beschuldigte bislang “wechselnde und in Teilen nicht nachvollziehbare Angaben” gemacht, aus denen sich weder ein nachvollziehbares Motiv für die Tat noch Einzelheiten zum Tathergang herleiten ließen. Ein Sachverständiger soll den Beschuldigten psychiatrisch begutachten.

+++ Städtetag RP: “Sinnlose Tat trifft das Herz einer ganzen Stadt”
13:30 Uhr

Auch der rheinland-pfälzische Städtetag hat seine Anteilnahme ausgedrückt. “Zutiefst traurig und erschüttert blicken wir nach Trier”, so der Städtetagspräsident und Mainzer OB Michael Ebling (SPD). Die vollkommen sinnlose Tat eines Einzelnen zerstöre in Sekunden das Leben vieler Menschen und treffe das Herz einer ganzen Stadt. Ebling lobte den vorbildlichen Einsatz der Rettungskräfte vor Ort. Nun müsse es um rückhaltlose Aufklärung gehen. “Auch wenn man eine schreckliche Einzeltat vermutlich nie ganz wird verhindern können, schauen wir gemeinsam mit allen Städten, ob Erkenntnisse aus den Ermittlungen zur Vorbeugung beitragen können”, so Ebling.

+++ Steinmeier bekundet Anteilnahme +++
13:00 Uhr

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Familien und Freunden der Opfer sein Mitgefühl bekundet. Er sprach von einer “entsetzlichen Gewalttat”. Den vielen Verletzten, darunter auch Schwerverletzte, wünsche er vollständige Genesung. “Meine Gedanken sind bei ihnen”, sagte Steinmeier. Er habe mit dem Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) gesprochen. “Die Stadt steht unter Schock. Und ich wünsche mir, dass in dieser Situation die Menschen in Trier zusammenhalten.”

+++ Lewentz dankt den Einsatzkräften +++
12:45 Uhr

 

 

+++ OB Leibe: Glocken läuten um 13:46 Uhr +++
11:55 Uhr

Oberbürgermeister Leibe sagte bei der Gedenkfeier an der Porta Nigra, die Rettungskräfte seien an die Grenze dessen gekommen, “was man Menschen zumuten kann”. Leibe kündigte an, dass die Stadt an diesem Donnerstag um 13.46 Uhr noch einmal an alle Opfer erinnern wolle. Dann sollen auch die Kirchenglocken läuten, sagte der SPD-Politiker. 13.46 Uhr war der Zeitpunkt, an dem die Amokfahrt begann.

+++ Bistum bietet Beratung für Trauernde an +++
11:40 Uhr

Das Bistum Trier bietet auf seiner Homepage Betroffenen und Angehörigen Gespräche und seelsorgerische Begleitung an. Unter www.bistum-trier.de/home/triertrauert/ sind Links zu Telefon- und Klinikseelsorgern sowie Trauerbekundungen in Sozialen Medien zu finden, wie die Diözese am Mittwoch mitteilte. Zum Gebet im Trierer Dom könne man ohne Anmeldung kommen, die Kontaktdaten würden vor Ort erfasst, hieß es weiter. Mit einem ökumenischen Gebet hatten die Kirchen schon am Dienstagabend im Dom der Opfer der Amokfahrt gedacht.

+++ Die Polizei in Trier zeigt ihre Trauer +++
11:30 Uhr

 

 

+++ Dreyer: Zeichen der Solidarität +++
11:00 Uhr

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) legte bei der Gedenkveranstaltung an der Porta Nigra einen Kranz nieder. “Nichts, aber auch gar nichts” könne diese brutale und schreckliche Tat rechtfertigen, sagte sie. “Wir trauern mit den Angehörigen der Toten und wir beten für die Verletzten und wir denken an diejenigen, die diese schrecklichen Ereignisse miterlebt haben.” Sie versicherte den Trauernden: “Sie sind in Ihrem Schmerz nicht allein.” Sie dankte den Anwesenden für ihre Solidarität – aber auch für die vielen Beileidsbekundungen aus ganz Deutschland und den Nachbarländern.

+++ Trierer OB: “Trier leidet, resigniert aber nicht”
10:30 Uhr

Mit einer bewegenden Trauerfeier hat Trier am Mittwoch der fünf Toten der Amokfahrt von Dienstag gedacht. “Trier trauert, Trier leidet, Trier resigniert aber nicht”, sagte Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) bei der Gedenkveranstaltung vor der Porta Nigra. Seit dem Zweiten Weltkrieg sei in der Stadt so etwas Schreckliches nicht mehr passiert. Leibe appellierte an die Teilnehmer der Veranstaltung, die derzeit in der Stadt zu spürende Solidarität für die kommenden Wochen und Monate aufrecht zu erhalten.

+++ Gedenkveranstaltung an der Porta Nigra +++
10:30 Uhr

Nach den schrecklichen Ereignissen am gestrigen Tag in Trier gedenken Oberbürgermeister Wolfram Leibe und die Ministerpräsidentin Malu Dreyer (beide SPD) gemeinsam mit dem Stadtvorstand, weiteren Landespolitikern und Vertretern der Kirche zur Stunde der Opfer und Verletzten auf dem Porta Nigra-Vorplatz.

+++ Lewentz: Kein Bekennerschreiben gefunden +++
10:00 Uhr

Bisher ist nach Angaben von Innenminister Roger Lewentz (SPD) kein Bekennerschreiben des Amokfahrers von Trier gefunden worden. Bei der Aufklärung komme es nun auf die Vernehmungen und die Bereitschaft des Tatverdächtigen an, seine Motive offenzulegen, sagte er. Vielleicht mache der 51-Jährige Angaben. “Wir hoffen es.” Derzeit gingen die Ermittler davon aus, dass der Amokfahrer ohne jeglichen organisierten Hintergrund gehandelt habe. Es gebe auch weiter keine Hinweise auf ein politisches Motiv.

+++ Innenstadt wieder frei zugänglich +++
9:45 Uhr

Die Polizei in Trier hat die Absperrung von großen Bereichen der Innenstadt wieder aufgehoben. “Die Stadt ist wieder frei”, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Es werde zwar noch weitere Ermittlungen in der Stadt geben, dafür seien aber keine Absperrungen mehr erforderlich. Die Spuren in der Fußgängerzone seien am Dienstag bis in die späten Abendstunden gesichert worden.

 

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Todesfahrt durch Trier: Nach Angaben der Polizei begann die Fahrt am roten Punkt im Bereich der Konstantinstraße. Von dort bog das Fahrzeug in die Fußgängerzone (gestrichelte Linie) in der Brotstraße ein. Über den Hauptmarkt fuhr das Auto weiter in die Simeonstraße, anschließend weiter in Richtung Porta Nigra. Dort bog der Wagen nach rechts in die Christophstraße in Richtung Hauptbahnhof ab. Am blauen Kreuz trafen alamierte Polizeibeamte den Wagen stehend an und überwältigten den Fahrer. © SRW

+++ Autofahrer hat ausgesagt +++
09:00 Uhr

Der Tatverdächtige hat inzwischen ausgesagt. “Er spricht mit uns”, teilte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen mit. Zu den Inhalten der Aussage könne man aber keine Angaben machen.

+++ Triers Oberbürgermeister Leibe will Erinnerungspunkt einrichten +++
8:15 Uhr

Der Oberbürgermeister von Trier, Wolfram Leibe (SPD), hat sich auch am Morgen nach der Amokfahrt in seiner Stadt erneut tief erschüttert gezeigt. Er will heute die Verletzten, die in zwei Krankenhäusern der Stadt untergebracht sind, besuchen. Zudem kündigte er einen Ort zum Gedenken an: “Dadurch, dass die Fußgängerzone, wo das ganze passiert ist, sich ja mehr als einen Kilometer durch die Innenstadt schlängelt, werden wir an der Porta Nigra – dem Symbol der Stadt Trier – einen Erinnerungspunkt einrichten”, sagte Leibe dem SWR. “Man braucht einen Ort, wo man seine Blumen niederlegt. Man braucht einen Ort, an dem man an die Menschen denkt.”

 

+++ Corona-Testzentrum kann nicht öffnen +++
07:00 Uhr

Weil viele Rettungskräfte bei der Todesfahrt am Dienstag im Einsatz waren und die Geschehnisse noch verarbeiten müssen, bleibt das Corona-Testzentrum in Trier heute geschlossen. Das teilte die Stadt per Twitter mit.

 

 

+++ Autofahrer soll Haftrichter vorgeführt werden +++
06:00 Uhr

Der dringend Tatverdächtige soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Nach ersten Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft gibt es Hinweise auf eine mögliche psychische Erkrankung bei dem 51-Jährigen. Die Justizbehörde muss daher noch entscheiden, ob sie Untersuchungshaft beantragt oder die Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung.

Dienstag (2. Dezember)

+++ Bätzing und Kohlgraf erschüttert +++
22:15 Uhr

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat seine “tiefe Erschütterung” geäußert. “In dieser Stunde von Sprachlosigkeit und Trauer bin ich den Opfern, den Verstorbenen, Verletzten und den Angehörigen verbunden”, teilte er am Dienstagabend mit. “Und ich denke an all jene, die dieses Verbrechen aus nächster Nähe erleben mussten. Als ehemaligem Trierer lassen die verstörenden Bilder aus der Innenstadt bei mir Wut, Entsetzen und tiefe Traurigkeit zurück.”

Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf reagiert auf Facebook tief entsetzt:

 

 

+++ Dreyer: “Wir gedenken der Toten” +++
21:50 Uhr

 

 

+++ Stadt Trier trauert mit den Angehörigen +++
21:10 Uhr

 

 

+++ Mehr als 100 Menschen beten im Dom für die Opfer +++
20:50 Uhr

Mehr als 100 Menschen haben im Trierer Dom für die Opfer und ihre Angehörigen gebetet. “Ein für Trier schrecklicher Tag geht zu Ende”, sagte Bischof Stephan Ackermann. “Fassungslos und traurig sind wir an diesem Abend hier im Dom und in anderen Kirchen unserer Stadt versammelt.” Nicht nur Trier stehe unter Schock angesichts der brutalen Gewalttat. Man denke zu allererst an die Toten, die “einer blindwütigen Tat” zum Opfer gefallen seien. “Und wir denken an ihre Angehörigen”, sagte der Bischof.

+++ Lewentz: Flaggen werden auf Halbmast gesetzt +++
20:30 Uhr

Rheinland-Pfalz setzt alle Flaggen an öffentlichen Gebäuden auf Halbmast. Das hat Innenminister Lewentz angekündigt. Lewentz verglich den Vorfall mit der Flugtagkatastrophe von Ramstein vor 32 Jahren und sagte der Täter habe vorsätzlich gehandelt.

+++ Polizei Trier dankt via Twitter Bürgern für ihre Anteilnahme +++
20:15 Uhr

 

+++ Fünftes Todesopfer bestätigt +++
20:10 Uhr

Die Polizei hat inzwischen bestätigt, dass es ein fünftes Todesopfer gibt. Es handelt sich um eine 52 Jahre alte Frau.

+++ Einzelheiten zu den Getöteten +++
19:30 Uhr

Bei den vier Opfern der Todesfahrt in Trier handelt es sich laut Polizei um eine 25 Jahre alte Frau, eine 73 Jahre alte Frau, beide drei aus Trier sowie ein neuneinhalb Wochen altes Baby und seinen 45 Jahre alten Vater (die Polizei hatte das Alter des Kindes zunächst mit neun Monaten angegeben worden).

+++ Live ab 19 Uhr: Neue Informationen zur Todesfahrt +++
18:35 Uhr

Zu der Todesfahrt in Trier informieren an dieser Stelle live ab 19 Uhr Verantwortliche der Polizei, Berufsfeuerwehr und der Stadtverwaltung.

 

LIVE: Pressekonferenz zur Amokfahrt in Trier (19:00 Uhr, live aus dem Rathaus)

+++ Gebet im Dom und Glockengeläut am Abend +++
18:20 Uhr

Im Trierer Dom soll es am Abend um 20.00 Uhr ein ökumenisches Gebet für die Toten und Verletzten, Angehörige, Einsatz- und Rettungskräfte und alle anderen Betroffenen geben. Zur gleichen Zeit sollen in allen Trierer Kirchen die Totenglocken läuten, wie das Bistum mitteilte.

+++ Weitere Details bekannt +++
(18:00 Uhr)

Der 51-Jährige soll mit dem Auto etwa von der Konstantinbasilika in Richtung Hauptmarkt und Porta Nigra durch die Fußgängerzone gefahren sein und wahllos Menschen angefahren haben, heißt es von der Polizei am Dienstagabend.

+++ Autofahrer wurde überwältigt +++
(17:50 Uhr)

Der Autofahrer der Todesfahrt sei vier Minuten nach Ersthinweis festgenommen worden. Das sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Dienstagabend vor Ort. Ein Polizeisprecher ergänzte, der Fahrer sei “durch Kräfte des Polizeipräsidiums angehalten” und überwältigt worden. Geäußert hat sich der Fahrer den Angaben zufolge bislang nicht.

+++ Autofahrer wird noch vernommen +++
(17:40 Uhr)

Der Autofahrer wird laut Polizei noch vernommen. “Die Befragung des Verdächtigen läuft”, sagte ein Sprecher. Zum Motiv des Mannes könne man immer noch nichts sagen. Die Ermittlungen müssten sauber geführt werden, sagte der Innenminister von Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz (SPD).

+++ Weitere Reaktionen im Land +++
(17:30 Uhr)

Die Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag, Cornelia Willius-Senzer, sprach von einem “furchtbaren Anschlag in Trier”. Die Berichte seien schockierend. Die Hintergründe müssten umfassend aufgeklärt werden.

Für die Grünen erklärten Integrationsministerin Anne Spiegel und die Landesvorsitzenden Misbah Khan und Josef Winkler: “In Gedanken sind wir bei den Familien und Freunden der Toten und Verletzten und drücken ihnen unser Beileid und unser tiefstes Mitgefühl aus.”

Der Trierer SPD-Landtagsabgeordnete Sven Teuber twitterte: “Ich könnte nur noch heulen.”

+++ Anzahl der Toten steigt auf vier +++
(17:20 Uhr)

Laut Trierischem Volksfreund ist die Zahl der Toten auf vier angestiegen. Unter den Toten soll auch ein Kind sein. Die Polizei hat die Anzahl der Toten noch nicht bestätigt.

+++ Rettungshubschrauber fliegt Verletzten nach Wittlich +++
(17:00 Uhr)

Auch ein Großaufgebot der Polizei war im Einsatz. Gefahr bestehe aber keine mehr. Der ADAC schickte Rettungshubschrauber, ein Verletzter wurde nach Wittlich geflogen, teilte die Polizei mit.

+++ Innenstadt bleibt weiterhin gesperrt +++
(16:55 Uhr)

Die Innenstadt bleibe vorerst weiträumig gesperrt, um Spuren zu sichern, teilte der Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) mit. Dies könne mehrere Stunden dauern. Die Spurensicherung sei wichtig, so Leibe. “Dieser Mensch steht irgendwann vor Gericht – je mehr Aufwand wir jetzt betreiben, desto gerechter wird es hinterher.”

+++ Ministerpräsidentin Dreyer und Innenminister Lewentz vor Ort in Trier +++
(16:40 Uhr)

Nach dem schrecklichen Vorfall in der Trierer Innenstadt wird sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) um 17:00 Uhr zusammen mit Innenminister Roger Lewentz (SPD) über die Hintergründe der Tat informieren und ein Pressestatement geben.

+++ Polizei bittet um Videos und Bilder +++
(16:35 Uhr)

Die Polizei Trier bittet Zeugen darum, Videos und Bilder vom Geschehen auf dem Portal rlp.hinweisportal.de/ hochzuladen.

Hinweise und Informationen für Angehörige möglicher Verletzter bitte unter: 0800 65 65 65 1

+++ Kind unter den Toten +++
(16:00 Uhr)

Bürgermeister Wolfram Leibe zeigte sich erschüttert: “Es war einfach nur schrecklich.” Er habe einen Kinderschuh auf der Straße liegen sehen. “Das Mädchen dazu ist tot”, sagte er unter Tränen. Auch die Polizei bestätigte, dass mindestens ein Kind unter den Toten sei.

 

 

Ein Auto hat in der Fußgängerzone in Trier mehrere Menschen erfasst und nach ersten Erkenntnissen mindestens zwei von ihnen tödlich verletzt. Die Polizei sprach zunächst von zwei Toten, später von mehreren Getöteten. Der Fahrer sei festgenommen worden, teilte sie auf Twitter mit.

Es handele sich um einen Deutschen aus dem Kreis Trier-Saarburg, sagte der Sprecher des Polizeipräsidiums Trier, Karl-Peter Jochem, am Dienstag. Der Mann sei mit einem SUV durch eine Fußgängerzone gefahren und habe offenbar “wahllos” Menschen angefahren. Bei seiner Festnahme habe er sich gewehrt. Die Polizei geht von einem Einzeltäter aus. Der Wagen sei sichergestellt worden.

Die Polizei rief via Twitter die Menschen in Trier dazu auf, den Bereich in der Innenstadt zu meiden. Ein Großaufgebot von Polizei und Rettungskräften war im Einsatz.

In Gedanken sind wir bei den Opfern und deren Angehörigen.

 

dpa/SWR/ PSM, 01.12.2020, Foto: Die Polizei sichert den Tatort nahe der Fußgängerzone, in der ein Auto mehrere Menschen erfasst und nach ersten Erkenntnissen zwei von ihnen tödlich verletzt hat. © dpa

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