Virologe Drosten kritisiert Kollegen scharf

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Christian Drosten teilt via Twitter ordentlich aus

Berlin- Virologe Prof. Dr. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin teilt via Twitter ordentlich aus.

 

 

In einem Tweet attackiert Drosten jetzt seine Kollegen. Zwar nennt Virologe Drosten keine Namen, doch wird er recht deutlich: „Für diejenigen, die jetzt behaupten, nicht gehört worden zu sein“, twittert Drosten. „Ihr hattet die lauteste Presse, Ihr habt stetig gestichelt, wenig gelesen, gute Vorschläge zerredet. Ihr bringt bis heute keine Inhalte und jammert über mangelnde Resonanz.“

Mit seinen Worten kommentiert Drosten einen Tweet von Virologin Isabella Eckerle von der Universität Genf. Eckerle macht sich darin über die Versäumnisse im Sommer Luft. Es wäre die Zeit für die Entwicklung einer Langzeitstrategie zur Vermeidung eines neuen Lockdowns gewesen. Eckerle prangert die Scheindiskussionen im Sommer an. Diese und „Wunschdenken“ hätten zu schnellen Lockerungen geführt.

Über Prof. Drosten

“Er ist Direktor des Instituts für Virologie in der Charité  Berlin Mitte, Wissenschaftler im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) sowie Professor am Berlin Institute of Health.!

Virologe Drosten:„Diese Pandemie ist eine absolute Ausnahmesituation für die ganze Gesellschaft. Wie gut wir diese Herausforderung meistern, hängt in meinen Augen auch davon ab, ob die Bevölkerung gut über das Infektionsgeschehen und die biologischen Hintergründe informiert ist. Mir ist es daher ein persönliches Anliegen, das aktuelle Wissen – und auch seine Grenzen – über das SARS-2-Virus so schnell und umfassend wie möglich mit der Öffentlichkeit zu teilen. Nur so können die Menschen selbst Urteile fällen, Ängste abbauen und infektionsrelevante Entscheidungen in ihrem eigenen Alltag treffen.”

 

Charité – Universitätsmedizin Berlin / PSM. Berlin, 16.12.2020, Foto: Dr. Christian Drosten © Peitz / Charité

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