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CDU- Wer wird neuer Parteivorsitzender?

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Armin Laschet rechnet sich im Rennen um den CDU-Bundesvorsitz gute Chancen aus

Stuttgart, – NRW-Ministerpräsident Armin Laschet rechnet sich im Rennen um den CDU-Bundesvorsitz gute Chancen aus. “Entscheiden werden am Ende die 1001 Delegierten, deren Votum stellen wir uns jetzt mit unseren Ideen”, sagte Laschet dem Fernsehsender phoenix. Die CDU-Mitglieder wüssten, dass er für den “Zusammenhalt in der Gesellschaft” stehe, “in der auch andere Religionen und Kulturen ihren Platz” hätten. “Ich stehe für eine Politik der Mitte und eine europäische Orientierung”, fügte Laschet hinzu. Gegenüber der AfD vertrete er einen klaren Abgrenzungskurs. “Sie ist unser Gegner. Mit denen darf man nicht zusammenarbeiten, man darf nicht einmal ihre Sprache und Ideen übernehmen, sondern muss sie klar bekämpfen. Klare Kante ist das Beste.” In NRW liege die AfD bei sieben bis acht Prozent. “Wir werden es auch noch schaffen, dass sie wieder unter fünf kommt.”

Laschet warb bei den Bürgern um Verständnis dafür, dass im Kampf gegen die Pandemie nicht jede Maßnahme der Politik nachvollziehbar gewesen sei. In der vergangenen Woche sei es zu einem “Überholen der Ereignisse” gekommen, sodass man den ursprünglich ab dem 24. Dezember empfohlenen Lockdown aufgrund schnell steigender Inzidenzzahlen habe vorziehen müssen. “Das hat manche verwirrt. Das ist aber in einer pandemischen, ernsthaften Lage nicht anders zu erwarten”, meinte Laschet. Im Frühjahr seien manche Entscheidungen falsch gewesen. “Wir haben alle sicher auch Fehler gemacht. Das Schulschließen im März war ein großer Fehler, dass wir Kinder über Wochen ohne Bildungschancen gelassen haben.” Der NRW-Ministerpräsident mahnte, dass das Virus auch über die bevorstehenden Feiertage keine Pause mache. “Wir werden wie im Sommer wieder viele Familienbegegnungen haben. Deshalb ist meine Sorge vor dem Weihnachtsfest so groß.”

Das Interview ist ab sofort digital auf phoenix.de zu finden. In der Sendung phoenix persönlich wird es am heutigen Freitag, 18.00 Uhr, Samstag, 00.00 Uhr, Sonntag 11.30 Uhr zu sehen sein.

Armin Laschet

Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen

Armin Laschet wurde am 18. Februar 1961 in Aachen geboren. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Seit dem 27. Juni 2017 ist Armin Laschet der 11. Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen.

Wofür steht Armin Laschet?

Der NRW-Ministerpräsident gilt eigentlich als treuer Merkel-Mann, doch auch er versucht sich inzwischen stärker abzusetzen. Das wurde auch beim Krisenmanagement in der Coronakrise deutlich. Dennoch steht er eher für die Mitte der Partei und gilt als der Kandidat, der die stärkste exekutive Erfahrung hat, der durch sein Amt Brücken bauen und durchaus verschiedene Facetten bedienen kann. Insgesamt also eine sehr günstige Position.

Bei einer Pressekonferenz am 25. Februar 2020 erklärte Laschet, dem Auseinanderdriften in der Gesellschaft Einhalt gebieten zu wollen. Aggressionen müssten abgebaut und der Zusammenhalt gestärkt werden, sagt er. In Ostdeutschland wolle er mit klarer Abgrenzung gegen rechts punkten. Zudem wolle er sich für die Industrie starkmachen und neue Dynamik in die Energiewende bringen.

 

PHOENIX,/ Land NRW /PSM, 18.12.2020, Foto: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet © Land NRW / Laurence Chaperon

Ein Kommentar

  1. Damit er noch mehr seine persönlichen und familiären Geschäfte von der Position zum pers. Vorteil ausbauen kann dann lieber den sraffen Merz wenn wir uns dann auch anschnallen müssen liebr so al kleine Gauner die uns noch mehr schaden

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