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Kühlkettenpanne verhindert Impfstart in Teilen Bayerns

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Sieben Landkreise betroffen von Kühlkettenpanne betroffen

München- Fast überall in Deutschland starteten heute die Impfungen. Probleme gab es in Bayern. Betroffen sind der Landkreis Augsburg sowie große Teile Oberfrankens.

Knapp ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland haben die Impfungen gegen das gefährliche Virus bundesweit begonnen. Dabei konnte der Impfstart jedoch nicht über all wie geplant anlaufen. In Teilen Oberfrankens sowie im Landkreis Augsburg wurden die geplanten Impfungen verschoben.

Hintergrund sind Probleme in den Kühlketten während der Auslieferung. „Aus dem integrierten Kühlprotokoll geht hervor, dass die erfasste Temperatur während des Transportes zunächst drei Grad Celsius und später minus ein Grad Celsius betragen hat“, erläuterte Augsburgs Landrat Martin Sailer (CSU).

„Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnte man uns aus medizinischer Sicht nicht bestätigen, dass die Impfdosen bedenkenlos verwendet werden können“, sagte Sailer weiter. Deshalb habe man sich entschlossen, die gelieferten Impfdosen vorerst nicht zu verwenden.

Aus Gründen der Vorsicht wird auch in den sechs oberfränkischen Kreisen Coburg, Lichtenfels, Kronach, Hof, Wunsiedel und Kulmbach vorerst nicht geimpft.

„Heute finden keine Impfungen statt“, sagte etwa eine Sprecherin des Landkreises Coburg der Deutschen Presse-Agentur. Nur in den oberfränkischen Impfzentren Bayreuth, Bamberg und Forchheim spritzen Ärzte.

 

dpa/ PSM, 27.12.2020, Foto: Impfung © Tumisu

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